1. FC Köln: 6 Monate nach Beurlaubung: Ex-Coach Lukas Kwasniok zerrt den FC vor Gericht!
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Köln – Der 1. FC Köln und Ex-Trainer Lukas Kwasniok (45). Jetzt hat die Trennung aus der vergangenen Saison doch noch ein schmutziges Nachspiel. Kölns Ex-Coach (27 Bundesliga-Spiele / 6 Siege / 13 Pleiten) zerrt seinen ehemaligen Verein vor Gericht und will mehr Kohle! BILD kann einen Bericht des Kölner Stadtanzeigers bestätigen.
Kwasniok war am 22. März 2026 nach einem 3:3 und einer Serie von 7 Spielen ohne Sieg vom FC beurlaubt worden. Sein Co-Trainer René Wagner (38) übernahm damals als Interims-Coach und rettete den FC vor dem drohenden Abstieg. Kwasniok ist bis heute vereinslos und wird daher weiter vom FC bezahlt. Am Ende wahrscheinlich ein Grund, warum er es im Sommer nicht eilig hatte, bei der Suche nach neuen Herausforderungen.
Kwasniok will mehr als 50 Prozent Gehalt
Das Problem aber für den Ex-Köln-Coach und seine Berater: In seinem Vertrag war von Anfang an eine finanzielle Sicherheitsklausel zugunsten des FC fixiert. Die regelt, dass Kwasniok nur bis zum Ende seiner ersten Saison (2025/26) seine vollen Bezüge (Grundgehalt rund 1 Mio. Euro) zustehen. Danach sind ihm vertraglich bis zum Ausscheiden nur noch 50 Prozent seines Ursprungsgehalts garantiert. Eine Klausel, die Kwasniok und seine Juristen jetzt offensichtlich für unwirksam halten.
Mitte Februar Termin vor dem Arbeitsgericht
Kwasniok zerrt den FC vors Arbeitsgericht. Einen Termin gibt es auch schon. Für den 16. Februar 2027 wurde ein Kammertermin festgelegt. Kwasniok und FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (50) müssten dort dann wahrscheinlich persönlich erscheinen – wenn sich beide Parteien nicht vorher einigen und den Kohle-Zoff beilegen. Der FC allerdings pocht auf sein vertragliches Recht!
Fakt ist: Kölns Ex-Coach tut sich in der Branche mit Sicherheit keinen Gefallen mit dem Vorgehen und dürfte es danach auf dem Arbeitsmarkt Bundesliga nicht gerade leichter haben. Köln war Kwasnioks erste Bundesliga-Station. Nach einem furiosen Start in die letzte Saison hatte er im Laufe der Spielzeit schnell viele Spieler verloren und die Mannschaft durch seine ständigen System- und Personalwechsel verunsichert.