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1. FC Köln: Doppelpack in Würzburg: Johannesson verhindert Kölns Pokal-Blamage

Sport

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Würzburg – Noch mal Glück gehabt! Der 1. FC Köln übersteht die erste Pokalrunde, gewinnt bei Drittligist Würzburger Kickers mit 2:1 (0:1). Mann des Abends war FC-Star Isak Johannesson (23), der mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit das Spiel drehte.

Sport-Boss Thomas Kessler (40): „Gegen einen Drittligisten ist es immer eine schwere Aufgabe. In der zweiten Halbzeit haben wir klar auf unsere Chancen gewartet. Am Ende haben wir uns verdient durchgesetzt. Es war ein enges Spiel, Kompliment an Würzburg.“

Alle Augen vor dem Anpfiff allerdings zunächst auf Said El Mala (19). Kölns Super-Star hatte letzte Woche nach einem monatelangen Transferpoker überraschend vorzeitig bis 2031 beim FC verlängert.

El Mala mit Ronaldo-Schuhen

El Mala erstmals auch mit der legendären Rückennummer „10“. Die war seit 2012, nach dem Köln-Abschied von Lukas Podolski (41), in keinem FC-Pflichtspiel mehr getragen worden. Und El Mala mit einem weiteren Hingucker: Er lief in glänzenden Schuhen im Metallic-Look auf, die auch Welt-Star Cristiano Ronaldo (41) trägt.

Alles andere als glänzend war dagegen der Auftritt der Kölner in der ersten Halbzeit. Schwach, was der FC da lange ablieferte. Zunächst noch mit Chancen von Ache (8.) und El Mala (9.) halbwegs gefährlich. Dann aber schon nach 18 Minuten der Tiefschlag: Würzburgs Abrangao stolpert den Ball im Getümmel ins Tor. El Mala versuchte zwar viel, lief sich aber immer wieder in den Verteidigern fest. Es war nicht wirklich sein Spiel.

Köln und der Pokal – seit Jahren eine Leidensgeschichte: 2022 das Elfer-Aus (3:4) in Regensburg. Danach duselte sich der FC in Osnabrück (3:1 n.V.), Sandhausen (3:2 n.V.) und ebenfalls Regensburg (2:1/zwei späte Tore in der Nachspielzeit) mit Hängen und Würgen in die zweite Runde.

Ausgleich aus dem Nichts

Gruselig zunächst auch lange die zweite Hälfte. Wenig zu sehen von einem Kölner Plan, den Drittligisten vor Probleme zu stellen. Dann aber wie aus dem Nichts der Ausgleich: Johannesson drückt den Ball nach einer Bülter-Flanke ins Tor (62.). Köln jetzt endlich wach. Vor allem Johannesson, der in der 77. Minute mit einem tollen Schuss aus 16 Metern auch noch das 2:1 erzielte und den FC so vor einer Blamage bewahrte!

Dann doch noch mal Dusel, als Würzburg in der Nachspielzeit durch Omore nur das Aluminium trifft! „Im Pokal gehört Glück dazu“, meinte Trainer René Wagner (38) später erleichtert, „auch beim Würzburger Pfostentreffer in der Nachspielzeit hatten wir Glück. Es war das erwartet schwere Spiel.“

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