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1. FC Köln: El-Mala-Medizincheck beim BVB war schon terminiert

Sport

Borussia Dortmund wirbt nicht zum ersten Mal intensiv um Said El Mala. Bevor es den Shooting-Star zum 1. FC Köln zog, stand ein BVB-Wechsel offenbar schon sehr konkret im Raum. Wie "Sport Bild" berichtet, war El Malas Medizincheck bei den Schwarz-Gelben im März 2024 schon terminiert. Der heute 19-Jährige, der damals noch bei Drittligist Viktoria Köln unter Vertrag stand, wurde ins BVB-Trainingszentrum in Dortmund-Brackel eingeladen. Ein Transfer in die Nachwuchsabteilung des Vizemeisters sollte ihm schmackhaft gemacht werden. Vor allem der damalige U19-Coach Mike Tullberg soll sehr von El Mala überzeugt gewesen sein. Aber: Der heutige Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, zu dem Zeitpunkt noch Nachwuchschef beim BVB, soll an dem Top-Talent gezweifelt haben. Said El Malas BVB-Wechsel scheitert an 200.000 Euro Ricken habe Viktoria Köln lediglich eine Ablösesumme in Höhe von 150.000 Euro für El Mala offeriert, heißt es - und war nach einer Absage seitens des kleinen Nachbarn des 1. FC Köln angeblich nicht bereit, das Angebot nachzubessern. Die Entscheider am Geißbockheim nutzten die Gunst der Stunde. 350.000 Euro flossen letztlich für Said El Mala an die Viktoria, weitere 150.000 Euro kostete sein Bruder Malek, der bislang in der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln in der Regionalliga West kickt. Bitter aus BVB-Sicht: Said El Malas Entwicklung ging seit dem verlorenen Poker vor gut zwei Jahren durch die Decke. Heute soll der 1. FC Köln satte 50 Millionen Euro für den Offensivakteur verlangen, den der BVB weiter beziehungsweise wieder als Transferziel auserkoren hat. 34 Millionen Euro plus zehn Millionen Euro Bonuszahlungen soll der BVB den Kölner bislang offeriert haben - ein Paket, das nicht ausreichen wird, um El Mala nach Westfalen zu lotsen. Wird Said El Mala für den BVB noch teurer? Zumal der FC laut "Bild" seine Ablöseforderung sogar noch einmal nach oben schrauben könnte, falls sich die Hängepartie um El Malas Zukunft bis zum Ende der Transferperiode zieht. Für den BVB spricht, dass die Verantwortlichen die Spielerseite bereits überzeugt haben sollen. El Malas Mutter Sabrina, die ihren Sohn berät, soll in engem Austausch mit den Dortmunder Bossen stehen. Das sportliche und finanzielle Gesamtpaket, das der BVB bietet, sei für das El-Mala-Lager reizvoll, ist zu hören. Offenbar könnte der Youngster im Falle eines BVB-Wechsels in seiner ersten Saison ein Gehalt von bis zu fünf Millionen Euro einstreichen.

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