1. FC Köln: El-Mala-Warnung inmitten des BVB-Pokers
Borussia Dortmund will im Poker um Said El Mala in dieser Woche wohl in die Vollen gehen. Vereinslegende Pierre Littbarski warnt den 1. FC Köln vor dem Abschied des Offensivstars. "Ohne El Mala wird es jedenfalls - basierend auf dem, was ich bis jetzt gesehen habe - kein Zuckerschlecken beim 1. FC Köln im zweiten Jahr", äußerte sich Littbarski im "Suzuki"-Podcast "Littis Einwurf" zum spannenden Transfer-Poker. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will der BVB dem 1. FC Köln in dieser Woche ein neues Angebot unterbreiten. Die Rheinländer könnten letztlich rund 50 Millionen Euro für El Mala kassieren. Für Effzeh-Cheftrainer Rene Wagner müsse das andauernde Tauziehen um dem Leistungsträger "schrecklich sein. Du musst ja dauernd einen Backup im Kopf haben, das ist alles sehr schwierig", warf Littbarski ein. Laut "Sport Bild" hat Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler mit Marcel Regula vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin immerhin schon einen möglichen El-Mala-Erben ausgemacht. "Die würden mich in Köln natürlich erschießen, wenn ..." Sollte der Mega-Transfer mit dem BVB über die Bühne gehen, würde der 1. FC Köln reichlich Qualität verlieren. Mit 13 Treffern war El Mala in der Vorsaison der beste Torschütze seiner Mannschaft in der Fußball-Bundesliga und damit ein Garant für den Klassenerhalt. Dass der 19-Jährige mit einem BVB-Wechsel liebäugelt, kann Littbarski verstehen. "Die würden mich in Köln natürlich erschießen, wenn ich jetzt sage, dass er nach Dortmund gehen soll", meinte der Weltmeister von 1990, schob aber hinterher: "Natürlich wäre es für ihn der nächste Schritt." "Express" und "Bild" zufolge sind sich El Mala und der BVB bereits über die Eckdaten einer möglichen Zusammenarbeit einig. Dem Linksaußen soll bei den Schwarz-Gelben ein Fünfjahresvertrag und ein Gehalt von rund fünf Millionen Euro pro Saison winken.