1. FC Köln macht El-Mala-Nachfolger aus - Kessler soll "konkrete Gespräche" führen
Borussia Dortmund macht im Poker um Said El Mala offenbar ernst. Der 1. FC Köln soll für den Fall eines Transfer-Durchbruchs vorbereitet sein. Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler ist dieser Tage ein viel beschäftigter Mann. Der Kaderplaner befindet sich mit Borussia Dortmund in der heißen Phase im Poker um Said El Mala. Gleichzeitig brauchen die Rheinländer einen Plan in der Schublade, sollte der Mega-Deal mit dem BVB in den kommenden Tagen tatsächlich klappen. Laut "Sport Bild" gilt Marcel Regula vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin als möglicher El-Mala-Nachfolger beim 1. FC Köln. Kessler führe "mittlerweile selbst konkrete Gespräche" in der Personalie, heißt es. Die Ablöse-Forderung für den 19-Jährigen soll bei circa acht Millionen Euro liegen. Erfüllt der BVB die Kölner Forderungen? Sollte der 1. FC Köln rund 50 Millionen Euro für El Mala kassieren, wäre dieser Betrag stemmbar. Der BVB soll sich ebenfalls mit Regula beschäftigt haben. Doch nun machen die Dortmunder bei El Mala ernst. Wie "Sport Bild" schreibt, seien die Schwarz-Gelben inzwischen bereit, "die geforderte Grenze zu erfüllen". Das Tauziehen um den Köln-Star könnte somit bald entschieden werden. Der BVB hört damit wohl auch auf den Rat von Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus. "An Dortmunds Stelle würde ich die Verpflichtung jetzt konsequent vorantreiben und die finanziellen Forderungen der Kölner erfüllen. Durch die Abgänge von Adeyemi, Brandt und Süle hat der Verein zudem Spielraum bei den Personalkosten geschaffen", schrieb der TV-Experte in seiner jüngsten "Sky"-Kolumne. El Mala sei "eine hoch eingestufte Aktie, bei der man aber ziemlich sicher weiß, dass sie in Zukunft weiter steigen wird", unterstrich Matthäus seinen BVB-Appell. Der "Express" berichtete am Dienstag, dass in der Causa El Mala bis zum Wochenende eine Entscheidung her soll.