1. FC Köln: Sechser-Kandidat Álvarez findet neuen Klub
Der 1. FC Köln ist weiter auf der fieberhaften Suche nach einem neuen Sechser, der das Spiel in die Hand nehmen und gleichzeitig die Mannschaft führen kann. Bereits seit Monaten, seit der Abgang von Eric Martel feststeht, fahnden die Verantwortlichen nach diesem komplexen Profil. Thomas Kessler und Co. haben mit einigen Kandidaten gesprochen, sich im Laufe des Sommers aber eine Reihe von Absagen eingehandelt. Rani Khedira entscheidet sich gegen den FC Erst Dienstag wurde bekannt, dass sich Rani Khedira für einen Verbleib bei Union Berlin und gegen einen Wechsel ans Geißbockheim ausgesprochen hat. Mit dem Bruder von Weltmeister Sami Khedira war man lange in aussichtsreichen Gesprächen, der Abräumer war einem Wechsel nach Köln auch nicht abgeneigt, am Ende entschied er sich aber doch dagegen. Nun kann man den nächsten Kandidaten von der Liste streichen. Es wäre die sogenannte „Königslösung“ gewesen. Denn vor einigen Wochen haben die FC-Fans noch große Hoffnungen gehabt, dass Edson Álvarez am Geißbockheim aufschlägt. Kaderplaner Tim Steidten wagte einen ernsthaften Vorstoß bei seinem ehemaligen Schützling von West Ham United. Demnach hatte der Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft durchaus Interesse signalisiert. Das Gesamtpaket erwies sich für den FC unter dem Strich aber als eine Nummer zu groß. Vor allem das Gehalt des 28-Jährigen war nicht zu stemmen. Nun kann man diesen Namen endgültig zu den Akten legen, der Traum ist ausgeträumt, denn Alvarez hat einen neuen Klub gefunden. Der Sechser steht kurz vor einem Wechsel zum FC-Testgegner Real Sociedad San Sebastián. Die Gespräche zwischen dem baskischen Klub und dem Spieler biegen auf die Zielgerade ein. Absteiger West Ham will dem Mexikaner keine Steine in den Weg legen. Álvarez wurde für den Championship-Auftakt gegen Burnley schon nicht mehr berücksichtigt, um einen bevorstehenden Transfer nicht zu gefährden. Nach einigen Absagen, darunter noch Vinicius Souza vom VfL Wolfsburg, deutet aktuell alles auf eine Rückhol-Aktion von Ellyes Skhiri hin. Die Modalitäten mit Eintracht Frankfurt sind seit geraumer Zeit geklärt. Nun nähert man sich auch mit dem Spieler an, der für die Rückkehr auf Geld verzichten muss. Da andere Optionen (FC Sevilla) aber platzten, ist Skhiri mittlerweile gesprächs- und kompromissbereit. Bis zum Wochenende soll die endgültige Sechser-Entscheidung gefällt werden.