1. FC Köln tütet Moore-Deal mit Tottenham ein
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Der 1. FC Köln steht kurz vor dem Abschluss des zwölften Sommerzugangs: Übereinstimmenden Berichten zufolge wird Tottenham-Youngster Mikey Moore am Montag den Medizincheck in der Domstadt absolvieren und anschließend seine Unterschrift unter einen Leihvertrag bis Saisonende setzen. Die Klubs haben demnach am Wochenende eine Einigung über den Wechsel erzielt, der keine Kaufoption beinhaltet.
Der Effzeh hatte sich seit mehreren Wochen um den 19 Jahre alten Flügelstürmer bemüht, der mit seinem Marktwert von 18 Millionen Euro zu den wertvollsten englischen Teenagern zählt. Dass man trotz zwischenzeitlicher Konkurrenz aus dem In- und Ausland hartnäckig blieb (darunter HSV, BVB oder Middlesbrough), war dem Vernehmen nach auch ein Grund dafür, dass Moores Entscheidung auf einen Wechsel an den Rhein fiel. Im Kölner Kader wird er nach El Mala der wertvollste Spieler sein.
Moore gilt in seiner britischen Heimat als eines der größten Talente, sein Vertrag bei den Spurs ist bis 2030 datiert. Der gebürtige Londoner ist auf beiden offensiven Außenbahnen einsetzbar, kann aber auch zentraler zwischen den Linien agieren. In Köln ist er nach „Bild“-Informationen vor allem als Spielmacher oder auf der rechten Seite als Pendant zu El Mala eingeplant.
In der Saison 2024/25 debütierte der 1,80 Meter große Rechtsfuß bei den Profis, aus wettbewerbsübergreifenden 15 Einsätzen in Premier League und Europa League stehen drei Scorer zu Buche. Lediglich zwei Spieler waren bei ihrem Tottenham-Debüt jünger. 2025/26 kam Moore während seiner Leihe zu den Glasgow Rangers auf elf Scorer in 47 Pflichtspielen und lief neben der Premiership auch in der Europa League sowie der Champions-League-Quali auf.
Zum Saisonbeginn hatte sich der Angreifer zurück im Londoner Norden wieder stärker in den Fokus gespielt, unter anderem mit zwei Scorern im Ligapokal gegen Charlton. Auch in den ersten beiden Premier-League-Partien der Spurs kam Moore zum Einsatz, weshalb kurzzeitig nochmal Zweifel aufkamen, ob die Engländer ihn wirklich ziehen lassen würden. Den Gedanken, den Jungprofi zu halten, hatte Trainer Roberto De Zerbi auch öffentlich fallen gelassen.
Kölns Geschäftsführer Sport Thomas Kessler deutete zuletzt an, dass der FC in diesem Poker nur bedingt die Kontrolle habe. „Bei manchen Transfers sitzt man als 1. FC Köln eben nicht auf dem Fahrersitz“, sagte der Effzeh-Boss vor dem 3:2-Startsieg gegen die TSG Hoffenheim bei „Sky“. Dass der Klub dennoch bis zum Schluss im Rennen blieb, zahlt sich nun aus.
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