10 Millionen Euro: BVB vor Überraschungs-Transfer?
Für seine vier Neuzugänge hat Borussia Dortmund bislang immerhin schon 60 Millionen Euro ausgegeben - und keiner der Spieler ist älter als 19. Dagegen ist der argentinische Verteidiger Valentin Gomez von Betis Sevilla mit seinen 23 Jahren fast schon ein Fußball-Opa. Dennoch soll er dem BVB eine satte Summe wert sein. Dieser Name ist komplett neu in der schwarz-gelben Gerüchteküche: Wie der Sport-Journalist Andres Guzman vom Portal "Gol Digital" berichtet, hat Borussia Dortmund ein Angebot über zehn Millionen Euro für Abwehrspieler Valentin Gomez bei Betis Sevilla hinterlegt. Demnach ist eine formelle Offerte beim spanischen Erstligisten eingegangen, die aus einem Fixbetrag von acht Millionen Euro sowie zwei weiteren Millionen an möglichen Boni besteht. Aktuell soll die sportliche Führung des Klubs darüber beraten, ob Gomez für den kolportierten Betrag freigegeben wird. Sein Arbeitspapier bei Betis ist noch bis 2030 gültig. Der frühere Juniorennationalspieler Argentiniens war erst im vorigen Sommer für 5,3 Millionen Euro von Velez Sarsfield nach Sevilla gewechselt, wo er in 41 Pflichtspielen (ein Tor) durchaus zu überzeugen wusste. Spannend: Gomez kann sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden, wodurch er beim BVB gleich mehrere Baustellen beheben könnte. BVB plant Transferoffensive im Endspurt Angeblich sollen die BVB-Scouts schon länger ein Auge auf Gomez geworfen haben, bereits zu Sarsfield-Zeiten habe man den Allrounder beobachtet. Nach seinem erfolgreichen Schritt nach Europa scheint die Überzeugung in Dortmund noch einmal gewachsen zu sein. Dass die Transferplanungen beim Vizemeister noch nicht abgeschlossen sind, ist bekannt. Nach der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas für 30 Millionen Euro - bislang der teuerste Deal der Borussia in diesem Sommer - soll auch Said El Mala noch vom 1. FC Köln losgeeist werden. Der Poker um das DFB-Juwel gestaltet sich allerdings schwierig, gleich mehrere BVB-Offerten wurden vom Effzeh, der 50 Millionen Euro für El Mala aufrufen soll, abgelehnt.