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100 Millionen für neuen Neymar? | Paukenschlag um Infantino

Sport

Chelsea jagt das nächste Wunderkind

Der FC Chelsea positioniert sich im Rennen um einen der begehrtesten Teenager im Weltfußball. Eduardo Conceiçao von Palmeiras gilt als absolutes Wunderkind und wird aufgrund seiner Spielweise immer wieder mit Neymar verglichen. Einige europäische Topklubs sollen den 16-jährigen Linksaußen seit geraumer Zeit auf dem Zettel haben. Die Blues sind laut ‚Caughtoffside‘ jedoch bereits einen Schritt weiter und haben – wie auch Manchester City – Kontakt zum brasilianischen Klub aufgenommen und sich über seine Situation informiert. Der Plan scheint klar: Mit Vollendung des 18. Lebensjahrs soll Conceiçao nach London kommen.

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Doch das könnte für Chelsea teuer werden. „Palmeiras bereitet sich auf Angebote für Eduardo Conceição vor. Einige Verantwortliche im Verein sprechen bereits von einer Ablösesumme von bis zu 100 Millionen Euro“, berichtet das Portal mit Verweis auf eine Quelle im Klub-Umfeld. Auch der FC Arsenal, Manchester United, der FC Barcelona, Real Madrid, der FC Bayern München und Paris St. Germain haben die Fühler laut ‚Caughtoffside‘ ausgestreckt.

Erster Gegenkandidat positioniert sich

Im März steht die nächste Präsidentschaftswahl der FIFA an. Der hochumstrittene Amtsinhaber Gianni Infantino will sich trotz der großen Kritik aus vielen Verbänden erneut zur Wahl stellen. Einen Gegenkandidaten gab es bisher nicht – doch das hat sich geändert. Ramon Vega, ein ehemaliger Verteidiger von Tottenham Hotspur, ist der erste, der sich aus der Deckung wagt und verkündet, gegen Infantino anzutreten. „Ich kandidiere, weil mich mein Lebensweg darauf vorbereitet hat, dem Fußball zu dienen. Ich glaube, dass ich eine Pflicht und eine gesellschaftliche Verantwortung habe, den Fußball zu schützen und zu verteidigen – seine Integrität, seine Menschen und seine Zukunft“, schrieb der 55-Jährige in seinem elfseitigen Dossier.

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Vega, der mittlerweile in der Finanzbranche tätig ist, hatte bereits 2015 nach dem Rücktritt von Sepp Blatter erwogen, gegen Infantino anzutreten. 2022 versuchte der ehemalige Schweizer Nationalspieler erfolglos, den Amtsinhaber herauszufordern. Es gelang ihm nicht, genügend Unterstützung zu gewinnen, um auf den Stimmzettel zu kommen. Dass es diesmal gelingt, darf bezweifelt werden. Findet auch ‚The Athletic‘: „Er erfüllt mehrere Kriterien. Er spielte für große Vereine in bedeutenden Ligen und spricht ein halbes Dutzend Sprachen. Seit seinem Rücktritt als Spieler interessiert er sich für das Fußballgeschäft und kennt sich mit Tabellenkalkulationen aus.“ Aber Vega habe so gut wie keine Chance zu gewinnen, denn „er hat nicht jahrelang daran gearbeitet, sich eine Machtbasis innerhalb einer Konföderation aufzubauen, niemand ist ihm zu Dank verpflichtet, und er ist nicht berühmt genug, um diese Hürden zu überwinden“.

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