1000 Euro: Marianne Sägebrecht kann sich mit Mini-Rente Zahnersatz nicht leisten
Ein Eingriff an den Zähnen nahm für Marianne Sägebrecht (81) eine unerwartete Wendung. „Die Zähne vorne sollten eigentlich nur etwas fixiert werden. Aber als ich aus der Narkose aufwachte, hatte ich vorne noch einen Zahn und hinten einen“, schildert sie gegenüber „Bild“. Danach konnte sie zeitweise kaum feste Speisen essen. Stattdessen gab es vor allem Suppe mit Kräutern aus eigenem Anbau.
Marianne Sägebrecht: Zahnprothese erschwert das Sprechen
Inzwischen nutzt Sägebrecht eine Prothese. Anfangs bereiteten ihr entzündete Druckstellen Probleme. Weil die Schauspielerin weiterhin Lesungen hält, muss sie gut verständlich sprechen können. „Ich habe gelernt, mit der Prothese zu sprechen. Das war wieder eine Aufgabe“, erzählt sie.
Für Implantate hätten Ärztinnen und Ärzte ihr zufolge 30.000 Euro veranschlagt. Die Behandlung ist für Sägebrecht keine Option: „Da habe ich gesagt: Spinnt ihr?“ Ihre Rente betrage monatlich 1000 Euro. „Ich habe 1000 Euro Rente. Eitel bin ich sowieso nicht“, sagt sie und verzichtet auf den kostspieligen Eingriff.
Marianne Sägebrecht möchte bis 100 vor der Kamera stehen
Von einem Ende ihrer Karriere spricht die Schauspielerin nicht. „Ich stehe noch bis 100 vor der Kamera“, sagt sie. Auch betreutes Wohnen lehnt sie ab: „Ich gehe eher auf die Parkbank, das ist mir wurscht! Aber ich bleibe lieber eigenständig.“
Mit dem Tod hat sich die gebürtige Starnbergerin schon früh beschäftigt. Mit 14 Jahren hatte sie nach einem Blinddarmdurchbruch eine Nahtoderfahrung. Angst vor dem Sterben verspüre Marianne Sägebrecht, die ein Familiendrama enthüllt hat heute nicht mehr: „Diese Erfahrung hat mir die Angst vor dem Sterben genommen.“