DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,04 % 64.336,91 USD 09:20:17 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

11 Gramm echtes Gold: Für diese Swatch müssen Sie einen Antrag stellen

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Viele dachten, der Hype um die MoonSwatch sei trotz ständig neuer Modelle endgültig abgeebbt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Hersteller Swatch sorgt mit einer weiteren MoonSwatch regelrecht für Aufregung. Jetzt geht es um echtes Gold zum Schnäppchenpreis! Interessenten müssen sich etwas ins Zeug legen. Swatch weiß, wie Hype geht Die MoonSwatch löste im Jahr 2022 ein Beben in der Uhrenwelt und weit darüber hinaus aus. Plötzlich interessierte sich eine ganz neue Zielgruppe für den Zeitmesser nach dem Vorbild der Omega Speedmaster. Es folgten zahlreiche neue Editionen. Jüngst versuchte Plastikuhren-Fabrikant Swatch durch eine Zusammenarbeit mit Luxusuhren-Hersteller Audemars Piguet an diesen Erfolg anzuknüpfen. Heraus kam die „ Royal Pop“ , eine Taschenuhr. Der Hype war erneut riesig, ebbte jedoch deutlich schneller ab als beim Omega-Pendant. Nun hat der Schweizer Hersteller bereits den neuesten Coup in den Startlöchern: die „Moonswatch – Mission to the Moon 1969“. 600 Euro kostet die neue MoonSwatch – und damit mehr als doppelt so viel wie die bisherigen Modelle. Der Grund: Zifferblatt, Zeiger, Krone und Drücker bestehen aus 18-karätigem Gold und bringen zusammen 11 Gramm auf die Waage. Das Besondere: Allein der Goldwert liegt – je nach aktuellem Edelmetallpreis – bei rund 900 bis 1000 Euro und damit sogar über dem Verkaufspreis der Uhr. Schon alleine deshalb lohnt sich die Uhr für jeden! Im Weg steht jedoch die strenge Limitierung: Weltweit werden nur 1969 nummerierte Exemplare verkauft – eine Hommage an das Jahr der ersten Mondlandung. Wer die Uhr will, muss einen Fragebogen ausfüllen Der Erwerb der neuen MoonSwatch ist diesmal an eine ungewöhnliche Voraussetzung geknüpft: Interessenten müssen zunächst einen Antrag mit 32 Fragen ausfüllen. Swatch setzt damit nicht auf das bekannte Prinzip „Wer zuerst kommt …“, sondern sammelt vorab Informationen von potenziellen Käufern. Offiziell soll das Verfahren den Verkaufsprozess strukturieren und das Interesse an dem Modell erfassen. Gleichzeitig dürfte die Maßnahme dazu beitragen, den Ansturm in den Boutiquen besser zu steuern und den Hype um die begehrte Uhr weiter zu befeuern. Inwiefern der ausgefüllte Fragebogen tatsächlich die Chancen auf den Kauf erhöht, bleibt allerdings offen – er ist jedoch eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme. Swatch gibt lediglich an, nach Ablauf der Frist am 21. Juli um 23.59 Uhr aus den eingesandten Anträgen auszuwählen, wer sich die Uhr in einem Swatch-Store seiner Wahl abholen darf. Der Antrag selbst ist eine Mischung aus scherzhaften Fragen zur eigenen Person und Quizfragen. Bei Letzteren kann die KI mit der Beantwortung helfen. Wie wird sich der Wert der Uhr entwickeln? Dazu habe ich mit Tim Stracke, Gründer des weltweit größten Uhrenmarktplatzes „Chrono 24“, gesprochen. Seine Einschätzung zu Preisen und der Entwicklung auf dem sogenannten Graumarkt: „Bei einer Uhr, für die es noch keine echten Sekundärmarktdaten gibt, muss man sich zunächst an vergleichbaren Modellen orientieren. Die relevanten Preisanker sind für mich die Royal Pop und die Snoopy-Moonswatch. Deshalb halte ich zum Start Preise zwischen 1000 und 1500 Euro für realistisch.“ Nach dem ersten Hype wird es laut Stracke wahrscheinlich folgendermaßen aussehen: „Wie bei früheren Swatch-Kollaborationen dürften die ersten Preise anschließend zurückgehen. Durch die feste Limitierung auf nur 1969 Exemplare und den Wert der verbauten Goldteile sollte der Preisverfall diesmal aber weniger stark ausfallen und sich die Uhr deutlich stabiler über ihrem Listenpreis und oberhalb ihres Goldwertes halten.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren