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113 GB Download enthält Malware statt Spiel

Allgemein

Der Leaker Cyberleek hält Rockstar Games, den Publisher Take-Two und nicht zuletzt die Fans von GTA 6 in Atem. Vor wenigen Tagen begann der Leaker, vermeintliches Material aus dem kommenden Spiel zu veröffentlichen. Kurz darauf drohte Cyberleek sogar mit der Veröffentlichung des gesamten Builds von GTA 6. Jetzt ist eine angeblich spielbare Version des Titels aufgetaucht, die sich jedoch als gefährlicher Malware-Fake herausstellte.

100 Gigabyte leerer Code

Über das Wochenende tauchte eine vermeintlich spielbare Version von GTA 6 auf. Diese sollte derselbe Build sein, den auch der Leaker Cyberleak verwendete. Die Datei war 113 Gigabyte groß – anscheinend ein Versuch, das Ganze authentischer erscheinen zu lassen. Denn in der über 100 Gigabyte großen ISO-Datei steckte ein gerade einmal 50 Kilobyte großer Virus, der zu 99,99 Prozent in leeren Daten gebettet war.

Über Social Media konnte der vermeintliche Spiel-Build schnell enttarnt werden. Wie die Nutzer herausfinden konnten, deaktiviert das Installationsprogramm Windows Defender, indem es bei seiner Ausführung das gesamte Laufwerk C:\ auf die Whitelist setzt. Danach kann die Malware im Grunde schalten und walten, wie sie will, sollten die Nutzer nicht noch eine andere Antivirensoftware auf ihren Rechnern installiert haben. Der Virus wird zudem mit .doi-Dateien aus einem anderen, neu gepackten Spiel getarnt und enthält darüber hinaus eine Handvoll Assets aus dem GTA-6-Leak aus 2023.

Für den ursprünglichen Leaker Cyberleek wird die Luft mittlerweile dünn. Take-Two hat Microsoft und Discord per gerichtlicher Anordnung zur Herausgabe von Daten aufgefordert. Diese sollen den oder die Täter hinter den Leaks offenbaren. Führungskräfte und Mitarbeiter von Rockstar sollen darüber hinaus verärgert über das veröffentlichte Material sein. Nicht nur handelt es sich um den zweiten großen Leak während der Entwicklung von GTA 6. Die Mitarbeiter befürchten auch weitere, strengere Sicherheitsmaßnahmen.

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