1140 Euro vom Staat geschenkt: So können Mütter von der neuen Altersvorsorge profitieren
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1140 Euro vom Staat geschenkt: So können Mütter von der neuen Altersvorsorge profitieren
Von: Giuliana Gospodarek
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Bis zu 1.140 Euro staatliche Förderung pro Jahr für die eigene Altersvorsorge: Das könnte für viele Mütter ab 2027 möglich werden. Das neue Altersvorsorgedepot kombiniert eine Grundzulage mit zusätzlichen Kinderzulagen.
Kindererziehung, Elternzeit und Teilzeit können sich langfristig auf die finanzielle Situation von Frauen auswirken. Wer über mehrere Jahre weniger arbeitet, verdient häufig nicht nur weniger, sondern baut auch geringere Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung auf. Gleichzeitig bleibt im Familienalltag oft wenig Geld übrig, um zusätzlich privat vorzusorgen.
Content-Partnerschaft
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista, der Finanzplattform für fundiertes und verständliches Wissen rund um Geldanlage, entstanden. Im kostenlosen Webinar zum Altersvorsorgedepot erfahren Frauen, wie die staatliche Förderung funktioniert, welche Vorteile die Kinderzulage bietet und worauf sie bei der Auswahl eines passenden Depots achten sollten.
Das neue Altersvorsorgedepot soll ab dem 1. Januar 2027 genau hier neue Möglichkeiten eröffnen. Neben staatlichen Zulagen können Frauen künftig auch in ETFs investieren und damit langfristig Vermögen für ihren Ruhestand aufbauen.
So kommen bis zu 1.140 Euro staatliche Förderung zusammen
Die neue Förderung besteht aus einer Grundzulage und einer zusätzlichen Kinderzulage.
Wer jährlich 1.800 Euro in das Altersvorsorgedepot einzahlt, kann die maximale Grundzulage von 540 Euro erhalten. Das entspricht einem monatlichen Eigenbeitrag von 150 Euro.
Für jedes Kind, für das Kindergeld bezogen wird, können zusätzlich bis zu 300 Euro Kinderzulage pro Jahr hinzukommen. Bei zwei Kindern sind das weitere 600 Euro.
Damit ergibt sich folgende Rechnung:
Eigene Einzahlung: 1.800 Euro jährlich
Grundzulage: 540 Euro jährlich
Kinderzulage für zwei Kinder: 600 Euro jährlich
Gesamter Betrag im Depot: 2.940 Euro jährlich
Von diesen 2.940 Euro stammen 1.140 Euro aus staatlichen Zulagen. Die volle Kinderzulage wird allerdings nur gewährt, solange die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
„Gerade für Mütter kann die staatliche Förderung eine wertvolle Unterstützung beim Vermögensaufbau sein. Wichtig ist jedoch, dass Frauen ihre eigene Altersvorsorge langfristig planen und nicht ausschließlich auf die gesetzliche Rente vertrauen“, erklärt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista.
Warum sich das Altersvorsorgedepot besonders für Mütter lohnen könnte
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Förderung besteht darin, dass die Grundzulage nicht vom Einkommen abhängt. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Geld jährlich eingezahlt wird.
Das kann besonders für Frauen interessant sein, die aufgrund von Elternzeit oder Teilzeit vorübergehend weniger verdienen. Auch in diesen Lebensphasen können sie bei entsprechenden Einzahlungen von den staatlichen Zulagen profitieren.
Hinzu kommt die Möglichkeit, das Geld in ETFs anzulegen. Damit können Frauen langfristig an der Entwicklung der Kapitalmärkte teilhaben und vom Zinseszinseffekt profitieren.
Allerdings sind Renditen nicht garantiert. Kursschwankungen und mögliche Verluste gehören zu einer Geldanlage am Aktienmarkt dazu.
Staatliche Förderung allein reicht nicht aus
So attraktiv die zusätzlichen 1.140 Euro im Jahr erscheinen, die Höhe der Förderung sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.
Auch die Kosten des Depots spielen eine wichtige Rolle. Hohe Gebühren können über viele Jahre einen erheblichen Teil der möglichen Rendite aufzehren.
„Frauen sollten beim Altersvorsorgedepot nicht nur darauf achten, wie viel Geld der Staat dazugibt. Genauso entscheidend sind niedrige Kosten, eine passende ETF-Strategie und die Frage, wie das Geld später im Ruhestand ausgezahlt wird“, betont Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista.
Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Angebote zu vergleichen und die eigene Anlagestrategie frühzeitig zu planen.
Das neue Altersvorsorgedepot kann für Mütter eine interessante Ergänzung zur gesetzlichen Rente sein. Entscheidend bleibt jedoch, dass die gewählte Vorsorge zur persönlichen finanziellen Situation passt.