120 Millionen Euro für Yan Diomande? Real Madrid geht im Transferpoker mit RB Leipzig offenbar All-in
Wie Sky berichtet, soll es zwischen dem Bundesligisten und Real Madrid neue Verhandlungen geben, um einen Deal in den kommenden Stunden über die Bühne zu bringen. Die Königlichen hätten das "klare Ziel", dass der Ivorer so schnell wie möglich seinen Medizincheck absolviert und nicht mehr ins Trainingslager der Leipziger reist. Aktuell weilt er krankheitsbedingt noch nicht in Österreich. RB fordere demnach 120 Millionen Euro Ablöse plus Boni für die Dienste des Bundesliga-Shootingstars der vergangenen Saison. Diomande war als No Name erst im Sommer 2025 für eine überraschend hohe Ablösesumme (20 Millionen Euro) nach nur zehn Pflichtspielen für Leganes nach Leipzig gewechselt und startete dort mit 13 Toren und zehn Vorlagen in 36 Pflichtspielen durch. Diomande nach nur einer Bundesliga-Saison heiß begehrt Schon frühzeitig im Sommer soll es großes Interesse zahlreicher Top-Klubs am ivorischen Nationalspieler gegeben haben. Liverpool, sein Wunschverein Paris Saint-Germain, und ja selbst der FC Bayern sollen sich mit einer Verpflichtung des Flügelspielers beschäftigt haben. Das Rennen macht nun wohl Real Madrid. Den Königlichen scheint auch egal zu sein, dass ein Transfer womöglich noch ein Nachspiel haben könnte. Im Hintergrund des Wechselgeschäfts tobt um Diomande seit Monaten ein Beraterstreit. Sowohl die Agentur Maxidel Management, die den Transfer im vergangenen Sommer von Leganes zu RBL abgewickelt hatte, als auch Diomandes neue Berater von Roc Nation sehen sich im Recht. Maxidel Management soll die Transferrechte am Spieler nämlich trotz des Wechsels bei sich sehen und mitverdienen wollen. Geht der Deal zwischen Real und Leipzig über die Bühne, dürfte die FIFA ermitteln. Getty Images RB-Sportchef Schäfer macht sich über Fabrizio Romano lustig Ganz so weit ist es aber noch nicht, wie Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer gegenüber Sky verlauten ließ. "Dass es ein heißes Thema ist, verstehe ich, aber grundsätzlich möchte ich nicht auf die Gespräche zweier Klubs eingehen", sagte Schäfer: "Wenn wir etwas zu vermelden haben, werden wir das tun. Der ein oder andere Transferexperte hat es ja schon vor sieben oder zehn Tagen als 'done' oder 'Here we go' bezeichnet. So ist es aber einfach nicht. Da gehört viel dazu. Es ist noch nicht so weit.'" Vor rund einer Woche hatte Transferjournalist Fabrizio Romano den Deal bereits als "Done" bezeichnet, von einer Einigung beider Klubs in Höhe von 100 Millionen Euro berichtet und einem Medizincheck noch in jener Woche gesprochen. Dieser Fall trat bis heute nicht ein. Nun aber könnte finale Bewegung in den Poker kommen.