130 Millionen Euro: Niedersachsen lässt Harz aufforsten
Stand: 06.10.2026 19:40 Uhr
Die niedersächsische Landesregierung hat ein Millionenprogramm für den Harz beschlossen, um die geschädigten Wälder wieder aufzubauen und weiterzuentwickeln. Das Vorhaben ist auf zehn Jahre angelegt.
Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) sollen die rund 30.000 Hektar geschädigten Flächen langfristig zu artenreichen artenreichen Mischwäldern umbauen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Mindestens zwei Drittel der Bestände sollen aus Laubbäumen gebildet werden. Vor allem Buchen, Bergahorne, Lärchen, Tannen und Douglasien sollen gepflanzt werden. Ziel sei es, neue Wälder zu entwickeln, die mit veränderten Klimaverhältnissen besser zurechtkommen, so Forstministerin Miriam Staudte (Grüne).
130 Millionen Euro für einen neuen Harz
Die Gesamtkosten für die Umsetzung des Wiederbewaldungs- und Waldentwicklungsprogramms über den anvisierten Zeitraum von zehn Jahren werden von der Landesregierung auf rund 130 Millionen Euro geschätzt. Der größte Teil davon kommt den Angaben zufolge aus zweckgebundenen Rücklagen der Landesforsten, der Rest aus einem Wirtschaftsförderfonds des Landes.
Wiederbewaldung im Harz ist bereits angelaufen