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15-Jähriger nach Badeunfall am Allermöher See in Hamburg gestorben

Nation

Stand: 18.07.2026 06:40 Uhr Im Allermöher See in Hamburg-Bergedorf ist am Freitag ein 15-Jähriger untergegangen. Taucher der Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zogen den leblosen Jugendlichen aus dem Wasser. In der Nacht zum Samstag ist er gestorben. Die Rettungstaucher und -taucherinnen fanden den Jungen gegen 17.30 Uhr und zogen ihn aus dem Wasser, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend ins Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE), wo ihn Ärztinnen und Ärzte an eine Herz-Lungen-Maschine anschlossen. In der Nacht zum Samstag verstarb er an seinen schweren Verletzungen. Zuvor hatten Augenzeuginnen und Augenzeugen am Freitagnachmittag beobachtet, dass der Jugendliche in dem Badesee unterging. Freunde des 15-Jährigen reagierten sofort und sprachen Erwachsene am Ufer an, berichtete ein NDR Reporter. Diese hielten das Ganze aber zunächst für einen Scherz, was den Notruf verzögerte. Leblosen Jungen in zehn Metern Tiefe entdeckt Die Feuerwehr und die DLRG suchten anschließend mit Taucherinnen und Tauchern - auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Zudem setzte die Polizei eine Drohne ein. Etwa 45 Minuten nach dem Notruf entdeckten die Einsatzkräfte mithilfe eines Sonars den leblosen 15-Jährigen in rund zehn Metern Tiefe. Acht Personen, die das Geschehen mitangesehen hatten, wurden vor Ort vom Kriseninterventionsteam betreut. Feuerwehr appelliert an Badegäste und warnt Frank Scheffler, Einsatzleiter der Feuerwehr, appellierte an Badegäste, auf keinen Fall als Nichtschwimmer oder -schwimmerin ins Wasser zu gehen. Man solle "nicht mit vollem Magen, schon gar nicht unter Drogen- oder Alkoholeinfluss und auch nicht alleine und ohne Aufsicht" baden gehen. Wenn man untergehende Leute beobachte, dann solle man sich sogenannte Peilmarken merken - also zum Beispiel ein rot belaubter Baum, der in Flucht der Unfallstelle steht, so Scheffler. Am Allermöher See kommt es seit Jahren immer wieder zu tödlichen Badeunfällen. Eine steile Abbruchkante unter Wasser macht den See besonders gefährlich. Ein Gedenkstein am Ufer erinnert an die Toten.

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