150-Millionen-Dollar-Debakel läuft heute im TV: Hauptdarsteller und seine Kinder hassen diesen Fantasy-Film
Der Fantasy-Film aus dem Jahr 2016 fährt mit einem Star-besetzten Hollywood-Cast auf – trotzdem floppte die Produktion massiv. Der Hauptdarsteller des Streifens bereut seine Beteiligung daher bis heute. Eigentlich brachte "The Great Wall" alles mit, was einen erfolgreichen Blockbuster ausmacht: einen hochkarätigen Cast, eine epische Geschichte und das nötige Millionen-Budget. Zudem traf Hollywood-Größe Matt Damon in dem Projekt auf Zhang Yimou, einen der renommiertesten chinesischen Regisseure. Trotzdem blieb der weltweite Mega-Erfolg aus. Und damit nicht genug. Denn während der Film sowohl finanziell als auch in der Kritik zu einem Debakel wurde, positionierte sich auch der Hauptdarsteller klar zu der Produktion. Bis heute bereut Matt Damon seine Rolle in "The Great Wall". Wer sich dennoch selbst von dem Fantasy-Streifen überzeugen will, bekommt nun die Chance. Der Film ist heute im Free-TV zu sehen. "The Great Wall": Darum geht es Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Söldner William Garin (Matt Damon) und Tovar (Pedro Pascal), die auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schwarzpulver nach China reisen. Dort geraten sie an die gewaltige Chinesische Mauer und werden zunächst von einer streng organisierten Armee gefangen genommen. Schnell wird ihnen jedoch klar, dass die Mauer nicht nur als Verteidigungsbauwerk gegen menschliche Angriffe dient. Gemeinsam mit einer chinesischen Eliteeinheit müssen sie sich daher einer mysteriösen Bedrohung entgegenstellen, die das Reich in regelmäßigen Abständen heimsucht. Währenddessen stellt sich für William die Frage, wem seine Loyalität gilt. Zwischen imposanten Kampfszenen, aufwendigen Kostümen und spektakulären Kreaturen entsteht ein Fantasy-Abenteuer, das historische Fakten mit einer rein fiktiven Geschichte verbindet. Matt Damon bereut "The Great Wall" bis heute Trotz eines angesehenen Ensembles, das neben Matt Damon unter anderem auch Pedro Pascal und Willem Dafoe umfasst, blieb der Film weit hinter den ursprünglichen Erwartungen des Studios zurück. Wohl vor allem auch, weil man stolze 150 Millionen US-Dollar in die Produktion steckte, die sich am Ende nicht ganz auszahlten. Weltweit spielte "The Great Wall" laut "Box Office Mojo" zwar knapp 355 Millionen Dollar an den Kinokassen ein, gilt angesichts der enormen Kosten aber dennoch als kommerzieller Misserfolg. Auch in der Kritik erhielt das Fantasy-Abenteuer nur durchwachsene Bewertungen. Auf "Rotten Tomatoes" verzeichnet er 42 Prozent beim allgemeinen Publikum. Die Expert:innen sind dabei sogar noch strenger und vergeben einen unterdurchschnittlichen Score von nur 36 Prozent. Selbst Hauptdarsteller Matt Damon blickt heute kritisch auf die Produktion zurück. In einem späteren Interview erklärte der Schauspieler, dass sich das Projekt bereits während der Dreharbeiten nicht ganz richtig angefühlt habe. Letztlich sei der Film für ihn nie stimmig gewesen. Rückblickend bezeichnet er die Erfahrung daher als eine der unangenehmsten seiner gesamten Karriere. Nicht einmal innerhalb seiner eigenen vier Wände soll es Fans des Fantasy-Streifens aus dem Jahr 2016 geben. Laut "The Hollywood Reporter" verriet Damon einst im "WTF"-Podcast mit einem Augenzwinkern, dass selbst seine Kinder dem Film rein gar nichts abgewinnen können. Statt "The Great Wall" soll seine Tochter das gefloppte Leinwandprojekt ihres Vaters charmanterweise sogar in "The Wall" umbenannt haben – schließlich sei nichts an der Produktion wirklich "great". Sat.1 zeigt "The Great Wall" am 11. Juli 2026 ab 20.15 Uhr in seinem Programm. Wer die TV-Ausstrahlung verpasst, wird auch online fündig. Der Film ist unter anderem im Abo bei Joyn PLUS+ verfügbar. Alternativ bestehen wie immer die üblichen Kauf- und Leihoptionen bei Amazon Prime Video.