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15.000-Euro-Bild verschwunden: Polizei ermittelt nach Klums „HeidiFest“

Unterhaltung

Noch vor Beginn der Feier im Münchner Hofbräuhaus hatte Prinz sein besonderes Werk präsentiert. Heidi Klum (53) sollte das 130 mal 90 Zentimeter große Gemälde an diesem Abend persönlich signieren. Anschließend sollte es seinen Platz in der Galerie des Deutschen Theaters in München bekommen, wo bereits zahlreiche Werke des Künstlers hängen. Auch Klum selbst ist mit Prinz verbunden: Sie sei privat Kundin des Künstlers, erzählte er der „Abendzeitung“. „Sie hat schon viele Fotos gekauft und dann auch verschenkt.“

Für Prinz nahm der Abend gegen 23 Uhr jedoch eine unerwartete Wendung. Das Gemälde samt altem, holzgeschnitztem Rahmen war zunächst an einer Säule bei Tisch 40 abgestellt worden. Ein Mann soll sich das Bild geschnappt haben. Sicherheitsmitarbeiter bemerkten den Vorfall und stellten ihn zur Rede. Anschließend soll der Mann unter Berufung auf einen angeblichen Kauf mit dem Gemälde verschwunden sein.

Bernhard Prinz setzt Frist für Rückgabe des Heidi-Klum-Gemäldes

Das Werk, das Heidi Klum, die schon Details zu ihrem Halloween-Kostüm verraten hat, persönlich signiert hat, soll laut „Abendzeitung“ etwa 15.000 Euro wert sein. Prinz bot der Person, die das Bild mitgenommen hatte, zunächst einen diskreten Weg zur Rückgabe an. Bis Freitag um 18 Uhr sollte das Gemälde an der Kasse des Deutschen Theaters München abgegeben werden.

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Für diesen Zeitraum stellte der Künstler “keinerlei Konsequenzen“ in Aussicht. Tatsächlich wurde das Bild am Freitagnachmittag anonym beim Deutschen Theater abgegeben. Laut „Abendzeitung“ erklärte die Person, die es zurückbrachte, jedoch, nicht selbst der Dieb gewesen zu sein.

Geplant ist nun, das Gemälde in der Galerie des Deutschen Theaters zu zeigen. Dort hängen bereits weitere Arbeiten von Bernhard Prinz.

Nach dem „HeidiFest“: Staatsanwaltschaft ermittelt trotz Rückgabe des Gemäldes weiter

Mit der Rückgabe ist der Fall für die Behörden nicht beendet. Weil Prinz bereits in der Nacht Anzeige erstattet hatte und es sich um ein wertvolles Einzelstück handelt, wird nach seinen Angaben weiter ermittelt. Auch die Aufnahmen der Überwachungskameras bleiben dabei wichtig.

Zusätzlich sei das Münchner Taxi-Netzwerk informiert worden, erklärte der Künstler. Das ist vor allem für die Nachverfolgung relevant, falls das Bild nach dem Vorfall weitertransportiert wurde.

Für Bernhard Prinz zählt nach der Rückkehr des Werks vor allem eines. Er sagte: “Ich bin einfach nur heilfroh, dass mein Bild mit Heidi Klums Unterschrift wieder da ist.“

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