DAX +1,59 % 25.998,92 Pkt 11:00:24 MDAX +0,87 % 30.760,30 Pkt 11:00:24 Euro Stoxx 50 +0,42 % 6.193,86 Pkt 11:00:15 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,18 % 4.044,50 USD 11:05:20 Silber -1,20 % 52,82 USD 11:05:20 Brent -4,51 % 110,12 USD 11:05:20 WTI -1,51 % 101,23 USD 11:05:21 Bitcoin -1,51 % 80.037,80 USD 11:15:20 EUR/USD +0,11 % 1,11420 USD 11:14:46 EUR/GBP +0,04 % 0,83640 GBP 11:15:24 EUR/CHF +0,07 % 0,92290 CHF 11:15:24 EUR/JPY +0,08 % 175,933 JPY 11:15:24

15,60 Euro pro Arbeitsstunde: Ungarn hängt Mercedes-Jobs in Deutschland ab

Wirtschaft

Mercedes-Benz baut in Ungarn aus – und in Deutschland ab. Im Werk Kecskemét verdoppelt der Autobauer die jährliche Produktionskapazität von 200.000 auf 400.000 Fahrzeuge. Am Heimatstandort Deutschland hat der Stuttgarter Konzern seine Kapazitäten seit 2024 dagegen um ein Zehntel auf 900.000 Fahrzeuge pro Jahr reduziert.

Als ein entscheidender Vorteil Ungarns gelten die deutlich niedrigeren Arbeitskosten: Laut Eurostat kostet eine Arbeitsstunde in der deutschen Industrie durchschnittlich 49,50 Euro, in Ungarn lediglich 15,60 Euro. Zugleich wird dort länger gearbeitet. Im Landesdurchschnitt kommen Beschäftigte in Ungarn laut OECD auf 1676 Arbeitsstunden pro Jahr, in Deutschland sind es lediglich 1332. Mercedes beziffert den gesamten Produktionskostenvorteil Ungarns auf 70 Prozent. Doch ist die Rechnung wirklich so einfach?

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