1860 München hat den Löwen zurück
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Große Überraschung beim Wiesn-Termin: 1860 München hat den Löwen zurück
Von: Marco Blanco Ucles
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Auf der Sechzger-Tracht prangt plötzlich wieder das traditionelle Wappentier. Die Spieler zeigen sich beim Angermaier-Termin sichtlich erfreut darüber.
München – Ein besonderes Detail fiel sofort ins Auge: Bei der traditionellen Wiesn-Einkleidung des TSV 1860 beim Angermaier war auf der Tracht der Sechzger weiterhin der traditionelle Löwe zu sehen. Aus Abu Dhabi scheint es grünes Licht gegeben zu haben, dass die Westen und Hosen der Spieler ohne das neue, alte Wappen der Fußballabteilung auskommen. Hasan Ismaik überraschte mit einem Zuckerl für die Löwenfans, bei denen er sich sonst keiner großen Beliebtheit (mehr) erfreut.
Zurück zu den Sechzgern der Neuzeit, den Akteuren der Spielbetriebs-GmbH. Viele der jungen Spieler erlebten die erste Anprobe bei den Löwen – mit all ihren Schwierigkeiten: Wenig Platz, hoher Geräuschpegel und viele Menschen. Doch wenn’s laut und hektisch wird, helfen in der Regel Erfahrung und Lockerheit.
1860 München: Niederlechner sorgt für gute Laune – auf und neben dem Platz
Beides verkörpert 1860-Stürmer Florian Niederlechner – nicht nur auf dem Fußballplatz. Beim Gruppenfoto auf der Wendeltreppe in der Angermaier-Filiale wurde es eng. Bei den oberen Sechzgern sei das „Hirn abgeschnitten“, merkte eine Fotografin an. Niederlechners trockene Antwort: „Des is bei uns normal!“ Gelächter im Raum, das Grinsen ist den Sechzgern derzeit ohnehin kaum aus dem Gesicht zu treiben.
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Wie lange das so bleibt und wie oft die Spieler letztlich auf der Festwiese die Maßkrüge in die Höhe stemmen dürfen, hängt logischerweise mit dem sportlichen Abschneiden in den kommenden Wochen zusammen. Verhandelt wurde noch nicht zwischen Mannschaft und Trainerteam, erklärte Raphael Wach. „Es liegt auch an uns, wie oft wir am Ende gehen“, liefert Michael Eberwein weitere Anreize für die nächsten Aufgaben in der Regionalliga Bayern.
Die Wiesn ist eine gute Gelegenheit, um als Team zusammenzuwachsen
Der Angreifer freut sich darauf, nach einigen Jahren im „Exil“ in West- und Norddeutschland wieder regelmäßiger in die Tracht schlüpfen zu dürfen: „Ich halte es für wichtig, dass man als Mannschaft auch mal andere Dinge tut. Die Wiesn ist eine gute Gelegenheit, um als Team zusammenzuwachsen.“
Das Bier in den Kühlschränken bei Angermaier ließen die Löwenspieler jedoch brav stehen, schließlich läuft die Vorbereitung auf das nächste Heimspiel (Sonntag, 15 Uhr) gegen Landsberg. „Wir müssen die Intensität hochhalten“, fordert Eberwein. Gute Voraussetzungen für die Wiesn-Besuche: Wer hart arbeitet, darf auch hart feiern.