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2. Bundesliga: Herthas Super-Serie hält!!

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Die Hertha-Serie geht weiter! Bei Dynamo Dresden gewinnt die „alte Dame“ ein umkämpftes Spiel mit 2:1. Der umjubelte Spieler: der doppelte Thorsteinsson!

Früher Hertha-Schock! Ausgerechnet der gebürtige Berliner Patrice Covic bringt Dresden in der 10. Minute in Führung. Sein Vater Ante ist aktuell U19-Trainer der Berliner und war 2019/20 auch kurzzeitig Cheftrainer in der Bundesliga .

Doch das Berliner Top-Scorer-Duo Thorsteinsson und Brekalo bringt die Hertha zurück. Der Kroate legt für den Isländer vor, der seinen Gegenspieler auswackelt und aus 20 Metern flach einschießt. So geht es dann auch in die Pause.

Vor dem Spiel wurden die Sicherheitsmaßnahmen nach den Ereignissen aus der Vorsaison massiv verschärft. Im April 2026 stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Es kam sogar zu Krawallen im Innenraum.

Dynamo-Ultras hatten Pyro-Nebel ausgenutzt, um ein Hertha-Banner aus dem Gästeblock zu klauen und anschließend zu verbrennen. Insgesamt gab es 17 Verletzte. Die Hertha-Ultras verzichten diesmal aus Protest auf eine Anreise zum Spiel, da der DFB beide Fanlager bestraft hatte und das Gästekontingent für das Spiel im Vorfeld halbiert hatte.

Nilsson übers Dach

Nach der Pause bringt Hertha-Trainer Leitl Neuzugang Nilsson. Der Schwede schafft in der 53. Minute das Kunststück, eine Hereingabe von Adewumi aus drei Metern über das leere Tor zu schießen. Das hätte die Hertha-Führung sein müssen.

Vier Minuten später macht es Adewumi dann selbst. Doch das Tor wird zurückgenommen. Der Österreicher soll sich selbst an die Hand geköpft haben. Die TV-Bilder können das nicht zweifelsfrei belegen. Hertha drückt anschließend auf den Siegtreffer.

► 80. Minute: Thorsteinsson erlöst die Hertha! Der Isländer bekommt 20 Meter vor dem Tor den Ball, zieht noch einmal auf und knallt die Kugel mit 109 km/h zum 2:1 in die Maschen.

Thorsteinsson nach dem Spiel zu BILD: „Wir müssen ehrfürchtig und auf dem Boden bleiben. In dieser verrückten Liga kannst du jedes Spiel gewinnen, aber auch jedes Spiel verlieren.“

Der Sieg bedeutet auch, dass die Herthaner heute Nacht wieder Döner essen gehen. Das hat sich in den letzten Erfolgswochen zum Ritual entwickelt.

Dresden bleibt durch das vierte sieglose Spiel hintereinander im Tabellenkeller.

Hertha jagt Hannover

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