DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,32 % 65.224,40 Pkt 07:44:40 Gold +0,57 % 4.390,80 USD 07:49:34 Silber -1,84 % 62,77 USD 07:49:14 Brent +0,65 % 91,61 USD 07:49:40 WTI -0,31 % 84,68 USD 07:49:41 Bitcoin -0,77 % 64.185,13 USD 07:59:41 EUR/USD +0,09 % 1,15930 USD 07:58:56 EUR/GBP +0,09 % 0,85560 GBP 07:59:42 EUR/CHF +0,12 % 0,94000 CHF 07:59:42 EUR/JPY +0,03 % 184,595 JPY 07:59:42

2. Handball-Bundesliga: HSG Nordhorn-Lingen steht vor Insolvenz

Sport

Seit Wochen schwelt nun der Streit zwischen dem Handball-Drittligisten HSG Krefeld und der Handball-Bundesliga um das Lizenzierungsverfahren der HSG Nordhorn-Lingen. Nach eigener Darstellung zweifeln die Krefelder daran, dass Nordhorn die Lizenz für die neue Saison hätte erhalten dürfen. Die Krefelder werfen dem Konkurrenten vor, im Lizenzierungsverfahren falsche Angaben zu seiner finanziellen Situation gemacht zu haben. Daher hatte der sportlich abgestiegene Verein vergangene Wochen beim Landgericht Dortmund eine einstweilige Verfügung beantragt, um die Handball-Bundesliga (HBL) unter anderem dazu zu verpflichten, die HSG kurzfristig doch noch für den Spielbetrieb in der 2. Liga zuzulassen. Dieses Begehren wird am Mittwoch nun in der westfälischen Metropole verhandelt, Beginn des Termins ist um 10 Uhr. Doch am Dienstagabend haben sich offenbar kurzfristig die Voraussetzungen in der nicht enden wollenden Auseinandersetzung abermals geändert. Denn die HSG Nordhorn-Lingen steht wohl kurz vor der Insolvenz, wie die „Sport Bild“ berichtet. Demnach habe Michael Jonker, der neue Geschäftsführer der Nordhorner, dem Team am Dienstagvormittag beim Training angeblich mitgeteilt, dass er am Donnerstag einen Insolvenzantrag stellen müsse, wenn bis dahin „nicht noch ein Wunder geschehe“, heißt es. Dem Bericht zufolge soll beim deutschen Vizemeister von 2002 und EHF-Pokal-Sieger von 2008 inzwischen ein finanzielles Loch von 1,4 Millionen Euro in der Kasse klaffen. Bis zuletzt war von lediglich 800.000 Euro die Rede gewesen. Nordhorn-Lingen hatte die Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga im April noch ohne Auflagen erhalten. Widersprüchliche Jahresabschlüsse hatten bei der HSG Krefeld zuletzt allerdings arge Bedenken ausgelöst, dass der letztjährige Ligakonkurrent wahrheitsgemäße Angaben im Lizenzierungsverfahren gemacht hatte. Auf eigene Faust stellte man die Angaben infrage und war jüngst auch schon zivilrechtlich gegen die Entscheidung der HBL vorgegangen. Die neuen Entwicklungen dürften am Mittwoch bei der Verhandlung um die einstweilige Verfügung in Dortmund die Gemengelage noch einmal komplett neu ordnen. Zudem wird die HBL in naher Zukunft wohl erklären müssen, wie derartige Fehlbeträge – sollten sie denn der Realität entsprechen – im Lizenzierungsverfahren übersehen werden konnten. Zumal ein angeblich unabhängiges Vertrauensgremium der Erst- und Zweitligisten zuletzt noch erklärt hatte, „dass die Voraussetzungen für die von der HSG Krefeld begehrte Feststellung der Rechtswidrigkeit nicht vorliegen.“

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