2 Monate Balkonkraftwerk mit riesigem Akku-Speicher: So viel Geld habe ich bisher gespart
Anker hat mit der Solix Solarbank 4 Pro einen neuen Akku-Speicher auf den Markt gebracht, der alle Grenzen sprengt. Ich habe ihn als klassischen Balkonkraftwerk-Speicher genutzt und verrate euch, wie viel Geld ich tatsächlich gespart habe. Was kann die Solix Solarbank 4 Pro? Die Solix Solarbank 4 Pro ist ein Heimspeichersystem mit einer Grundkapazität von 5 kWh. Die solare Ladeleistung beträgt maximal 5.000 Watt, verteilt auf vier MPPT-Tracker, die den Anschluss von bis zu zwölf Solarmodulen ermöglichen. Standardmäßig speist das Gerät 800 Watt ins Hausnetz ein, so wie ich es hier getestet habe. Für eine höhere Leistung von bis zu 2.500 Watt ist eine Installation durch eine Elektrofachkraft erforderlich, was das System für Haushalte mit höherer Grundlast auslegt. Das System ist modular aufgebaut. Die Basiskapazität von 5 kWh kann mit bis zu fünf Erweiterungsakkus auf maximal 30 kWh erweitert werden. Diese schrittweise Erweiterung ermöglicht eine Anpassung der Speicherkapazität an einen steigenden Verbrauch. Steigt ihr von einem älteren Solix-System um, könnt ihr die Erweiterungsakkus weiterhin verwenden. Ich habe die Zusatzakkus der 2. und 3. Generation genutzt. Im Inneren kommen LiFePO4-Akkuzellen zum Einsatz, die der Hersteller für 10.000 Ladezyklen spezifiziert und mit einer 10-jährigen Garantie versieht. Das Gehäuse ist nach der Schutzart IP66 gegen Staub und Strahlwasser geschützt, was eine Installation im Freien ermöglicht. Nur in der direkten Sonne sollte das System nicht stehen. Bei mir ist es in einem kleinen Gartenhaus installiert. Zusätzlich verfügt die Solarbank über eine Notstromfunktion. Bei einem Stromausfall schaltet das System in unter 10 Millisekunden auf einen separaten Ausgang um, der angeschlossene Verbraucher mit bis zu 2.500 Watt versorgen kann. Theoretisch könnt ihr damit also auch stärkere Geräte betreiben. Genau wie die Vorgänger könnt ihr die Solix Solarbank 4 Pro über das Power Dock noch weiter ausbauen. Vier Systeme können so zu einer gigantischen Solaranlage ausgebaut werden. Selbst der Anschluss einer Wallbox ist möglich, die euer E-Auto direkt aus dem Akku oder per Überschuss auflädt. Mein Testszenario Da ich in einem Mehrfamilienhaus wohne, sind meine Möglichkeiten beschränkt. Deswegen teste ich die Solix Solarbank 4 Pro als reines Balkonkraftwerk. Da ich noch alte Akkus besitze, liegt meine Kapazität bei satten 19,7 kWh. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Anker Solix Solarbank 4 Pro (5 kWh) 1x BP5000-Zusatzakku (5 kWh) 3x BP2700-Zusatzakku (8,1 kWh) 1x BP1600-Zusatzakku (1,6 kWh) In meiner Akku-Hütte sieht das dann wie folgt aus: Meine angeschlossene Solarleistung liegt mit vier Modulen bei 1.680 Watt. Ich habe zwei ältere 400-Watt-Solarmodule und zwei neuere 440-Watt-Solarmodule an den vier MPPT-Trackern installiert. Es würden maximal 5.000 Watt gehen, doch ich habe einfach nicht die Möglichkeiten dafür. Wichtig: Um keine Energie zu verschenken, habe ich die Nulleinspeisung aktiviert. Ist der Akku voll, wird die Solarleistung reduziert. Dadurch ist der Ertrag manchmal geringer, aber ich belaste das Stromnetz nicht unnötig. Einspeisevergütung bekomme ich ja sowieso nicht. Die ein oder andere kWh geht trotzdem flöten. So viel Geld habe ich gespart Mein Test wird sich, wie bei der Solix Solarbank 3 Pro, über ein Jahr ziehen. Schaut also regelmäßig rein, um die echte Ersparnis zu erfahren. Folgende Werte habe ich erreicht: Juni 2026: 244 kWh Juli 2026: 237 kWh Gesamt: 481 kWh Von den 481 kWh habe ich insgesamt 474 kWh verbraucht, beziehungsweise im Akku gespeichert. Trotz der Nulleinspeisung wurden 7 kWh verschenkt. Mein Strompreis liegt aktuell bei 25 Cent pro kWh, was extrem wenig ist. Entsprechend sieht die tatsächliche Ersparnis wie folgt aus: Ab Juni 2026 (zu 25 Cent pro kWh): 118,50 Euro Gesamt: 118,50 Euro Wenn ich von einer Ersparnis von etwa 400 bis 500 Euro im Jahr ausgehe, hat sich so ein System je nach Ausbaustufe in 4 bis 6 Jahren amortisiert. Je höher der Strompreis ausfällt, desto früher habt ihr die Investition wieder drin. Diese Konfiguration würde ich wählen Ich persönlich habe den großen Akku-Speicher nur, weil ich die älteren Zusatzakkus noch hatte. Wenn ihr komplett neu einsteigt, würde ich euch erst einmal nur die Solix Solarbank 4 Pro mit 5 kWh empfehlen (bei Amazon anschauen). Das ist ungefähr die Kapazität, die ich am Tag mit den Solarmodulen voll bekomme und über Nacht verbrauche. Wenn ihr dann merkt, dass ihr mehr Akku-Speicher benötigt, könnt ihr jederzeit nachrüsten und weitere Zusatzakkus kaufen. So ist der riesige Tower auch bei mir entstanden. Fazit: Anker liefert ab Mit der Solix Solarbank 4 Pro hat sich Anker wieder einmal selbst übertroffen. Die höhere Leistung, das neue Display und das immer noch gute Preis-Leistungs-Verhälnis überzeugen. Einziger Nachteil: das hohe Gewicht. Allein habe ich die Installation des 5-kWh-Akkus nicht mehr geschafft. Ansonsten bin ich mit der neuen Generation wieder sehr zufrieden und gespannt, wie der Ertrag über das Jahr hinweg ausfällt.