20 Jahre Liebe: So lernte Annette Frier ihren Ehemann kennen
Seit mehr als 20 Jahren sind Annette Frier (52) und ihr Mann Johannes Wünsche (71) verheiratet. Ihre Liebesgeschichte begann dort, wo bei Schauspielern oft die Funken sprühen: am Set. Kennengelernt haben sich die beiden bei einer bekannten RTL-Serie.
Im Video oben erzählen wir euch die ganze Liebes-Geschichte.
Annette Frier und ihr Mann: Anfänge ihrer Liebe
Annette Frier ist aus dem deutschen Fernsehen nicht wegzudenken. Ob bei „Switch“, als „Danni Lowinski“ oder in Serien wie „Merz gegen Merz“– die 52-Jährige begeistert seit Jahren vor der Kamera. Zuletzt war sie gemeinsam mit ihrer Schwester Carolin Frier (43) in der Talkshow „Inas Nacht“ zu sehen. Über ihr Privatleben spricht die Schauspielerin dagegen nur selten. Ab und an kommen dann doch ein paar Infos, feststeht: Seit Jahrzehnten ist sie mit dem Drehbuchautor Johannes Wünsche liiert. Die beiden lernten sich bereits 1999 bei den Dreharbeiten zur RTL-Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ kennen. Damals war Annette Frier süße 25 Jahre alt und auch damals schon recht erfolgreich. Wünsche arbeitete zu dieser Zeit schon als Drehbuchautor und Regisseur und war ebenfalls für die Kultserie tätig.
„Ich hab gedacht: Was ist denn jetzt los?“
Aus der beruflichen Begegnung wurde schnell mehr. Bei Annette Frier und Johannes Wünsche soll es ordentlich gefunkt haben. „Es hat auf jeden Fall eingeschlagen wie nichts Gutes. Ich hab gedacht: Was ist denn jetzt los?“, erzählte Frier 2025 im Gespräch mit RTL über das Verlieben in ihren späteren Mann.
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Am 30. August 2002 gaben sich die beiden das Jawort. Seitdem gehen sie gemeinsam durchs Leben und halten ihre Liebe weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Große romantische Gesten oder inszenierte Liebesauftritte sind bei dem Paar eher selten. Gelegentlich zeigen sie sich trotzdem gemeinsam auf dem roten Teppich.
„Mein Glück ist nicht abhängig von meiner Ehe“
2008 kam für Annette Frier und Johannes Wünsche das nächste große Kapitel: Das Paar wurde Eltern von Zwillingen.
Ein klassisches Rezept für eine glückliche Ehe gebe es für sie nicht. Vielmehr gehe es darum, im Hier und Jetzt zu leben, aufmerksam zu bleiben und sich als Paar nicht aus den Augen zu verlieren. „Auch für den Partner Zeit zu nehmen“, sei dabei besonders wichtig, betonte Frier. Eine Freundschaft innerhalb der Ehe sei für sie sogar „die Grundvoraussetzung“. Denn genau daraus könne immer wieder neue Verliebtheit entstehen.
Auch gemeinsame Date-Nights gehören für Frier und ihren Mann dazu. Gleichzeitig macht die Schauspielerin deutlich, dass ihr persönliches Glück nicht allein von ihrer Ehe abhängt. 2024 sagte sie im Gespräch mit der „teleschau“: „Ich mache mein Glück nicht von meinem Mann abhängig. Ich bin für mein Glück zuständig, und er ist für sein Glück zuständig.“
Für die Beziehung bedeute das vor allem: bewusste gemeinsame Zeit. „Man muss dafür sorgen, dass man sich alleine trifft und auch als Paar stattfindet“, so Frier.
Annette Frier ist gegen klassische Rollenklischees
Auch über den Familienalltag mit ihren Zwillingen hat Annette Frier schon offen gesprochen. Während sie nach der Geburt der Kinder schnell wieder vor der Kamera stand, übernahm ihr Mann zu Hause einen großen Teil der Verantwortung und damit ganz selbstverständlich eine Rolle, die noch immer häufig Frauen zugeschrieben wird. Besonders eine Frage habe sie damals immer wieder amüsiert: „Und, hilft Ihnen denn Ihr Mann mit den Kindern?“ Ihre Antwort darauf: „Ja. Ich helfe meinem Mann mit den Kindern.“
Für Frier zeigte sich darin deutlich, wie tief klassische Rollenbilder noch immer in der Gesellschaft verankert sind. Annette Frier setzt damit ein authentisches und ehrliches Zeichen gegen typische Rollenklischees und zeigt, dass Familienleben auch ganz anders funktionieren kann.
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