DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,53 % 4.030,00 USD 23:23:57 Silber -2,46 % 52,14 USD 23:23:57 Brent -3,27 % 111,55 USD 23:19:43 WTI +0,07 % 102,85 USD 23:23:22 Bitcoin -2,98 % 78.846,64 USD 23:33:51 EUR/USD +0,52 % 1,11880 USD 23:33:43 EUR/GBP -0,06 % 0,83560 GBP 23:34:00 EUR/CHF -0,18 % 0,92060 CHF 23:34:01 EUR/JPY +0,33 % 176,365 JPY 23:34:00

200 Tonnen Quallen legen Atomreaktoren in Frankreich lahm

Technologie

Von dpa

Aktualisiert am 27.08.2026 - 14:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Die französische AKW-Anlage Gravelines ist mit sechs Reaktoren die größte des Landes. Zum zweiten Mal in diesem Monat stören Tierchen den Betrieb. Was tut der Betreiber dagegen?

Wegen massenhaft Quallen sind erneut Reaktorblöcke im größten französischen Atomkraftwerk Gravelines abgeschaltet worden. Seit der vergangenen Nacht seien mehr als 200 Tonnen Quallen aufgetaucht, teilte eine Sprecherin des französischen Betreibers EDF der Deutschen Presse-Agentur mit. Zwei der sechs Reaktorblöcke seien vorsorglich komplett heruntergefahren worden, um "sicherzustellen, dass diese Situation keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit unserer Anlagen hat".

Die Quallen treten laut Mitteilung von EDF im Bereich der Filtersysteme der Meerwasser-Pumpstation auf. Derzeit läuft demnach kein Reaktorblock wie vorgesehen: Zwei weitere Blöcke werden wegen des massenhaften Auftretens der Tiere mit reduzierter Leistung betrieben. Die zwei verbliebenen Einheiten seien ebenfalls abgeschaltet, unter anderem wegen einer Wartungsinspektion.

AKW wird immer wieder von Quallen lahmgelegt

Bereits Mitte des Monats und im August vergangenen Jahres brachten die Quallen den Betrieb durcheinander. Um massive Quallenansammlungen früh zu erkennen und zu bewältigen, habe das Kernkraftwerk Gravelines Überwachungs- und Erkennungssysteme eingerichtet, hieß es seitens EDF weiter. Unterstützung habe man dabei unter anderem von der Organisation France Pêche Durable, erklärte die EDF-Sprecherin. Sieben Boote seien rund um die Uhr im Bereich des Atomkraftwerks unterwegs, um Quallen zu fangen und sie anschließend wieder weiter draußen im Meer auszusetzen.

Ursachen des Phänomens noch unklar

Zu den Ursachen des Phänomens könne man derzeit nichts sagen, teilte die Sprecherin mit. Man arbeite mit verschiedenen Partnern zusammen, um es besser zu verstehen. Für das Stromsystem bestehe durch den Vorfall kein Risiko, versicherte die Sprecherin.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren