25 Jahre iPod: 1000 Songs und ein goldener Käfig
Inhaltsverzeichnis
Am 23. Oktober 2001 stellte Steve Jobs ein Gerät vor, das 1000 Songs speicherte, zu Beginn nur mit Macs zusammenspielte und sich anfangs mäßig verkaufte. Doch der iPod wurde in kurzer Zeit ein schickes Kultobjekt. Er begründete ein Geschäftsmodell, das den Konzern bis heute prägt: Hardware, die nur mit eigener Software funktioniert, ein Store, der an jedem Verkauf mitverdient, und ein Lizenzprogramm für Zubehör.
All das floss später ins erste iPhone ein – und wurde dem iPod zum Verhängnis. Und doch erlebt der 2022 eingestellte Musikplayer gerade eine unerwartete Renaissance. Wir blicken zurück auf das Produkt, das Apple von einer nischigen Computerfirma zu einer innovativen und hippen Lifestylemarke verwandelte.
kurz & knapp
2001 stellte Apple den iPod vor.
Der iPod und der iTunes Store legten den Grundstein für Apples Ökosystem.
Aus dem Nischenprodukt wurde ein Erfolg mit über 300 Millionen verkauften Geräten.
iTunes kam zuerst
Nach Steve Jobs Rückkehr im Jahr 1997 stabilisierte sich Apple mit dem iMac, suchte aber nach neuen Wachstumsmärkten. Der Konzern verfolgte damals das Konzept des „digitalen Hubs“, bei dem der Computer im Zentrum des digitalen Lebens stand. Der Rechner sollte Geräte und Inhalte wie Digitalkameras, Fotos und Musik verwalten. Zeitgleich wuchs der Markt für MP3-Player rasant. Im Jahr 2000 kaufte Apple die MP3-Software SoundJam MP, die Musik unter anderem mit den Rio-Playern von Diamond synchronisieren konnte. Daraus entstand die Musikverwaltung iTunes, die im Januar 2001 erschien.
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