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3. Liga: Heftiger Zoff zwischen Trainern nach Traditionsduell!

Sport

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Wilde Szenen nach Abpfiff. Drittligist SV Waldhof Mannheim hat seine dritte Saisonniederlage kassiert. Vor heimischer Kulisse verlor Mannheim gegen Rot-Weiss Essen 1:2. Und danach kochen die Emotionen so richtig hoch.

Nach Spielschluss geht Waldhofs Trainer Rui Mota auf seinen Essener Kollegen Uwe Koschinat los – und muss von Mannheim-Geschäftsführer Gerhard Zuber zurückgehalten werden. Was der konkrete Auslöser für den heftigen Trainer-Zoff ist, ist unklar. Auf TV-Aufnahmen ist zu sehen, wie Mota schimpfend auf den RWE-Coach zugeht und mit dem Finger auf ihn zeigt.

Koschinat selbst nimmt das Ganze offenbar nicht sonderlich ernst. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagt er, es sei ein normaler Austausch zwischen den zwei Trainern gewesen. Koschinat scherzhaft: „Weil es so laut im Stadion war, waren wir so nah beieinander.“

Mota: „Vielleicht bin ich der Verrückte!“

Rui Mota sagt: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das beantworten soll.“ Er fährt dann fort: „Vielleicht ist es das Beste für den Fußball, wenn wir das einfach auf dem Platz belassen. Ich respektiere dich sehr, aber ich glaube nicht, dass es dem Fußball guttut, die Situation noch weiter anzuheizen. Wir sollten über den Fußball sprechen – über all die guten Dinge: darüber, dass zwei Mannschaften gekämpft und versucht haben, das Spiel zu gewinnen.“ Er schließt ab: „Vielleicht bin ich der Verrückte!“

Bitter für Mannheim: Die Führung vor 11.066 Zuschauern durch Darnell Keumo (63.) drehten die Gäste innerhalb von zwei Minuten durch Janne Sietan (70.) und Semir Telalovic (72.). Die zweite Hälfte begann zerfahren. Dann ging es Schlag auf Schlag: Lovis Bierschenk passte in die Mitte, Gonçalo Gregorio legte für Keumo ab und der traf aus acht Metern für Waldhof. Die Führung währte aber nicht lange: Nach einer Ecke traf der Ex-Mannheimer Sietan mit dem Kopf. Nur zwei Minuten später drehte Telalovic mit einem Schuss aus elf Metern das Spiel.

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