30 Pflanzen pro Woche: Ernährung senkt Entzündungsrisiko um 31%
Die WHO aktualisiert zeitgleich ihre Demenz-Leitlinien. Die Botschaft ist klar: Mit 40 beginnt die entscheidende Phase für die Prävention. 64 Forscher fordern radikale Ernährungswende Ein Konsortium aus 64 Wissenschaftlern aus 31 Nationen hat am Dienstag den HEAL-Bericht vorgestellt. Der Fahrplan trägt den Titel „Healthy Eating & Active Living“ und umfasst 101 evidenzbasierte Empfehlungen. Ziel: Pflanzliche Vollwerternährung und Bewegung sollen Mindeststandard in Gesundheitsversorgung und Bildung werden. Der Hintergrund ist alarmierend: Chronische Erkrankungen verursachen weltweit rund 75 Prozent aller Todesfälle. In Österreich liegt dieser Anteil laut den Experten sogar bei 92 Prozent. Manuel Schätzer von der Organisation SIPCAN fordert deshalb verbindliche Gesundheitsbildung schon in Schulen. WHO warnt vor diesen Risikofaktoren Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Demenz-Leitlinien aktualisiert. Bis zu 45 Prozent des Demenzrisikos sind demnach durch beeinflussbare Faktoren bedingt. Neben Bewegung und Ernährung empfiehlt die WHO nun explizit soziale Aktivitäten, Hörgeräte bei Hörverlust und Schutz vor Luftverschmutzung. Weltweit leben rund 57 Millionen Menschen mit Demenz. Zu den zentralen Risikofaktoren zählen Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Schlafstörungen und Depressionen. Eine wichtige Warnung der WHO: Vitaminpräparate nur bei nachgewiesenem Mangel einnehmen. Anzeige Was haben Gelenkschmerzen, Blutzuckerspitzen und ständige Müdigkeit gemeinsam? Die überraschende Antwort und wie Sie durch antientzündliche Ernährung Ihre Vitalität steigern können, erfahren Sie in diesem kostenlosen Ratgeber. Die 12 stärksten Entzündungs-Killer jetzt gratis entdecken 30 Pflanzen pro Woche senken Entzündungsrisiko Die Tufts University hat 15.000 Teilnehmer untersucht. Ergebnis: Wer 30 verschiedene Pflanzen pro Woche isst, senkt sein Risiko für entzündungsbedingte Krankenhausaufenthalte um 31 Prozent. Eine 15-Jahres-Studie der Universität Ljubljana zeigt zudem: Die MIND-Diät kann das Demenzrisiko um bis zu 35 Prozent senken. Weitere aktuelle Erkenntnisse: - 250 ml Rote-Bete-Saft täglich senken den systolischen Blutdruck um durchschnittlich 7,7 mmHg - Eine geringe Darmflora-Vielfalt korreliert bei Frauen über 75 mit höherer Gebrechlichkeit und Sturzrisiko - Die EFSA empfiehlt 250 mg Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) täglich Was sich ab 40 im Körper verändert Monika Bischoff vom Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention in München erklärt: Ab 40 stabilisiert sich der Grundumsatz zwar oft noch, doch hormonelle Veränderungen und beginnender Muskelabbau verändern die Körperzusammensetzung. Fachleute raten zu ballaststoff- und proteinreicher Ernährung, um die Muskelmasse zu erhalten. Anzeige Ab 40 verliert der Körper jedes Jahr an wertvoller Muskelmasse, was das Risiko für Stürze und Beschwerden massiv erhöht. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen 6 einfache Übungen für zuhause, mit denen Sie gezielt gegensteuern und fit bleiben. Kostenlosen PDF-Ratgeber für Krafttraining sichern Gleichzeitig warnen Experten vor unkontrollierter Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Das Risiko von Nebenwirkungen werde in der Bevölkerung massiv unterschätzt. Ein aktuelles Szenario in Nature berechnet zudem die globale Wirkung der „Planetary Health Diet“: Eine Umstellung auf mehr pflanzliche Proteine bis 2050 könnte Treibhausgase massiv reduzieren und jährlich Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern.