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41 Prozent Marktanteil!: Auto-Papst fordert: Stoppt die E-Auto-Prämie!

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Berlin – Er ist Deutschlands Auto-Papst – und seit Jahren propagiert er das E-Auto. Jetzt fordert Professor Ferdinand Dudenhöffer (75) einen radikalen Schritt: „Die E‑Auto-Prämie muss gestoppt werden“, so Dudenhöffer zu BILD. Seine Begründung: Die sei schlicht nicht mehr nötig. Dudenhöffer: „Elektroautos laufen!“ Förderung sei nicht mehr notwendig: „Im Juli waren 29,3 Prozent aller Neuwagen-Zulassungen in Deutschland vollelektrische Autos, sogenannte BEV“, so Dudenhöffer weiter. Zähle man Plug-in-Hybride mit dazu, seien im Juli 109.218 Neuwagen batterieelektrische Fahrzeuge oder Hybride. Dudenhöffer: „In Summe sind das 40,7 Prozent aller Neuwagen.“ Heißt: Der Staat hat bis zu 41 Prozent der in Deutschland verkauften Neuwagen mit Steuergeld gefördert, denn für beide Arten der E-Autos gibt der Staat bis zu 6000 Euro dazu (Hybrid: 4000 Euro). „Wo bei diesen Absatzzahlen noch der Sinn einer Förderung liegen soll, erschließt sich mir schlicht nicht mehr.“ Dudenhöffer, Direktor des Center Automotive Research (CAR), zu BILD: „Wieso – um Himmels willen – fördert man mit einer staatlichen Prämie Elektroautos – also mit hart verdientem Steuergeld –, wenn die 41 Prozent des deutschen Automarkts ausmachen?“ Die hohen Benzinpreise und die Befürchtungen des Klimawandels ließen die deutschen Autokäufer „immer stärker auf Elektroautos umsteigen“. Dudenhöffer: „Zusätzlich wird der Hochlauf durch Steuergeld gefördert. Das Gesamtbudget für die staatliche Elektroautoförderung beläuft sich auf 3 Milliarden Euro.“ Die Kaufprämie für E‑Autos war von der Ampel-Regierung unter dem Grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck (56) in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum 18. Dezember 2023 abgeschafft worden. Schwarz-Rot hatte diese wieder eingeführt: Ab dem 19. Mai konnten die Anträge neu gestellt werden – rückwirkend für alle Käufe ab dem 1. Januar. Kritiker der Staatsprämie für das E‑Auto führen neben den hohen Kosten auch an, dass vor allem chinesische E‑Autobauer, die ihre Autos zu Dumpingpreisen einführen, von der deutschen Steuer-Prämie profitieren.

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