4,25 Prozent für Neukunden: Neuer Spitzenreiter bei Tagesgeldzinsen
4,25 Prozent Neuer Spitzenreiter bei Tagesgeldzinsen Von t-online, cho 18.08.2026 - 10:32 UhrLesedauer: 2 Min. Lange bot die Digitalbank Chase mit 4 Prozent die höchsten Zinsen auf Tagesgeld. Jetzt zieht ein britisches Fintech an ihr vorbei. Sparer sollten aber auf die Bedingungen achten. Im Wettbewerb um Tagesgeldkunden gibt es einen neuen Spitzenreiter: Revolut bietet Neukunden in Deutschland für vier Monate einen Zinssatz von 4,25 Prozent pro Jahr auf Tagesgeld. Damit übertrifft das Fintech das bisher führende Angebot der Digitalbank Chase, die Neukunden aktuell 4,0 Prozent Zinsen für ebenfalls vier Monate zahlt. Nach Ablauf der vier Monate fallen die Zinsen auf die regulären Konditionen zurück, die bei Revolut je nach gewähltem Kontomodell unterschiedlich ausfallen. Im Standard- und Plus-Tarif gibt es derzeit 2,25 Prozent für Guthaben bis 5.000 Euro, darüber hinaus zahlt Revolut 1,25 Prozent. Im Premium-Tarif gelten 2,25 Prozent bis 10.000 Euro, oberhalb dieses Betrags 1,50 Prozent. Im Metal-Tarif werden 2,25 Prozent gezahlt. Im Ultra-Tarif sind es 2,50 Prozent bis 100.000 Euro und danach 2,25 Prozent. Revolut-Manager im Interview: "Ein Girokonto sollte nichts kosten" Die Zinsen werden täglich ausgezahlt, eine Mindesteinlage ist nicht erforderlich. Einlagen bis zu 100.000 Euro sind künftig zudem über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung geschützt. Damit ersetzt Revolut für neu eröffnete Tagesgeldkonten die bisherige Absicherung über die litauische Einlagensicherung. Hier gibt es die besten Bestandskundenzinsen Tagesgeld eignet sich für Vermögen, das sicher geparkt werden soll und kurzfristig verfügbar bleiben muss – etwa für den Notgroschen. Hohe Neukundenzinsen können dabei attraktiv sein, wenn Sparer bereit sind, ihr Geld nach Ablauf der Aktion umzuschichten. Wer darauf keine Lust hat, sollte auf gute Konditionen für Bestandskunden achten. Die höchste Verzinsung, die nach den zuletzt vorliegenden Vergleichsdaten unbefristet und gleichermaßen für Neu- und Bestandskunden gilt, bietet Ferratum mit 3,0 Prozent. Dabei handelt es sich um eine Marke der Multitude Bank; die Einlagen sind über den maltesischen Einlagenschutz abgesichert. Unter den deutschen Geldhäusern liegt die Ascory Bank mit 2,5 Prozent vorn.