DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

47 Sekunden im neuen Job - dann spricht der Chef die Kündigung aus

Welt

rosenheim24-de Welt Welt-News 47 Sekunden im neuen Job – dann spricht der Chef die Kündigung aus Von: Martina Hunger Uns auf Google folgen Noch bevor die erste Schicht richtig begonnen hat, ist der neue Job offenbar schon wieder vorbei. Weil eine Arbeitskraft in Schweden die Umkleide nicht fand und kurz Zeit zum Beruhigen brauchte, soll der Chef das Arbeitsverhältnis in einem 47-sekündigen Telefonat beendet haben. Schweden – Dieser erste Arbeitstag war wohl kürzer als jede Kaffeepause: Eine neu eingestellte Arbeitskraft soll in Schweden noch vor Beginn der ersten Schicht entlassen worden sein. Das entscheidende Telefonat mit dem Vorgesetzten dauerte nach Angaben der betroffenen Person gerade einmal 47 Sekunden. Der Fall liegt inzwischen bei der schwedischen Antidiskriminierungsbehörde DO. Der Arbeitgeber ist im Gesundheits- und Pflegebereich tätig und betreibt unter anderem mehrere Seniorenheime im Raum Stockholm. Die Darstellung des Geschehens stammt aus der eingereichten Beschwerde; der Arbeitgeber äußerte sich bislang nicht zu dem konkreten Personalvorgang. Auch interessant: 17 Jahre krankgeschrieben: Beamtin wehrt sich gegen Zwangspensionierung Neue Arbeitskraft findet die Umkleide nicht Die betroffene Person war nach eigenen Angaben frühzeitig am Arbeitsplatz erschienen, um sich vor der ersten Schicht umzuziehen. Vor Ort konnte sie jedoch den Umkleideraum nicht finden. Bitten um Hilfe seien unbeantwortet geblieben. Die ungewohnte Situation habe schließlich Angst- und Stressgefühle ausgelöst. Die neue Arbeitskraft sei deshalb in das Treppenhaus gegangen, um sich kurz zu sammeln. Weil der Schichtbeginn näher rückte, informierte sie den Vorgesetzten per SMS, erklärte die Situation und entschuldigte sich. Auch interessant: Acht Biber beenden jahrzehntelanges Hochwasserproblem – „Für verrückt gehalten“ Chef beendet Job in 47-Sekunden-Telefonat Kurz darauf soll der Chef angerufen haben. Er habe erklärt, ein Arbeitgeber müsse sich darauf verlassen können, dass Beschäftigte zu ihren Schichten erscheinen. Die Bitte um fünf Minuten zum Beruhigen soll daran nichts mehr geändert haben: Das Arbeitsverhältnis sei mündlich beendet worden. Besonders brisant: Die betroffene Person gibt an, bereits im Vorstellungsgespräch offen über mögliche Stressreaktionen in neuen Situationen gesprochen zu haben. Damals habe der Vorgesetzte signalisiert, dass kurze Pausen zum Sammeln kein Problem seien. Deshalb habe sie auch am ersten Arbeitstag ehrlich erklärt, wie es ihr gehe. Auch interessant: Traumjob in den Alpen: Berghütte mit spektakulärer Kulisse sucht neue Wirte „mit Herz“ Fall landet bei Antidiskriminierungsbehörde Zum Zeitpunkt der Beschwerde hatte die Arbeitskraft nach eigenen Angaben noch keine schriftliche Kündigung erhalten. Sie wandte sich an die schwedische Antidiskriminierungsbehörde, die nun mit dem Vorgang befasst ist. Ob tatsächlich eine unzulässige Benachteiligung vorliegt, ist bislang nicht entschieden.

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