4K kehrt nach Patentstreit zurück, HDR fehlt
Seit Ende Juli strahlt Disney Plus seine Inhalte weder in UHD noch mit der Technologie HDR aus. Selbst in dem teuersten Premium-Tarif konnten die Kunden nur noch auf eine Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln und SDR zurückgreifen. Der Grund dafür ist ein Patentstreit mit dem US-Unternehmen Interdigital. In einer Stellungnahme an seine Abonnenten äußerte sich Disney nun zumindest zu der Rückkehr von Streams in 4K. 4K-UHD kehrt zurück, HDR noch nicht Der Streit zwischen Disney Plus und Interdigital läuft schon seit 2025 und war auch dafür verantwortlich, dass der Streaming-Dienst Anfang des Jahres zahlreiche Formate aus dem deutschen Angebot strich. Jetzt folgte am 23. Juli eine Verfügung gegen Disney, die die HEVC-Encodierung betrifft, über die der Konzern seine UHD-Inhalte ausliefert. Wie Disney Plus kürzlich mitteilte, soll das Streaming über 4K-UHD wiederhergestellt werden. Allerdings könne die Umstellung dazu führen, dass das Format auf einigen Endgeräten nicht unterstützt wird, die das Feature zuvor noch zeigen konnten. Die Unterstützung soll aber in Zukunft ausgeweitet werden. HDR ist derzeit auf Disney Plus weiterhin nicht verfügbar, so das Unternehmen. Man arbeite jedoch daran, die Funktion so schnell wie möglich zurückzubringen. "Da diese Änderungen Auswirkung auf die Funktionen deines Premium-Abos haben können, kannst du dein Abonnement innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt dieser Benachrichtigung ohne finanzielle Nachteile kündigen", gibt das Unternehmen in seiner Stellungnahme weiter an. Das Premium-Abo des Streaming-Dienstes kostet in Deutschland derzeit 15,99 Euro im Monat im Vergleich zum Standard-Abo für 10,99 Euro im Monat. Nach dem Wegfall von UHD und HDR bleiben den Premium-Zahlern mit Dolby Atmos, IMAX Enhanced und vier parallelen Streams nur noch ein Bruchteil der zuvor angepriesenen Features. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat sich auch schon eingeschaltet und fordert, einen Teil des Abopreises zurückzuverlangen. Mitmachen und kommentieren: