DAX +0,36 % 26.393,76 Pkt 16:52:37 MDAX +0,31 % 32.363,63 Pkt 16:52:36 Euro Stoxx 50 -0,02 % 6.538,06 Pkt 16:52:30 Dow Jones -0,61 % 53.511,86 Pkt 17:07:28 S&P 500 -0,30 % 7.775,93 Pkt 17:07:36 Nasdaq -0,11 % 26.774,05 Pkt 17:07:35 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,78 % 4.472,10 USD 16:57:32 Silber +1,85 % 66,31 USD 16:57:34 Brent -0,02 % 88,50 USD 16:57:17 WTI -0,28 % 82,17 USD 16:57:37 Bitcoin +1,71 % 63.892,34 USD 17:07:35 EUR/USD +0,45 % 1,15870 USD 17:06:55 EUR/GBP -0,02 % 0,85470 GBP 17:07:37 EUR/CHF -0,13 % 0,93780 CHF 17:07:31 EUR/JPY +0,37 % 184,561 JPY 17:07:37

5 Anzeichen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum im Sommer überdenken sollten

Gesundheit

Von: Leonie Lehnert Im Sommer wird gerne mal das eine oder andere Gläschen Wein getrunken. Doch ab wann wird es problematisch? Bei diesen fünf Anzeichen sollten Ihre Alarmglocken läuten. Unabhängig und kostenlos dank Ihres Klicks Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Klick hilft bei der Finanzierung unseres kostenfreien Angebots. Mit den sommerlichen Festen und Drinks unter freiem Himmel wächst laut einer führenden britischen Wohltätigkeitsorganisation auch das Risiko, mehr Alkohol zu trinken als gesund ist. 5 Anzeichen für bedenklichen Alkoholkonsum Dr. Richard Piper, Geschäftsführer von Alcohol Change UK , warnt in einem Artikel der Independent davor, dass die wärmeren Monate als „Auslöser“ für vermehrten Alkoholkonsum wirken können, wobei viele Menschen unwissentlich gefährliche Mengen konsumieren. Wenn Sie also im Sommer häufiger zum Alkohol greifen und befürchten, dass Ihr Alkoholkonsum außer Kontrolle geraten könnte, sollten Sie auf diese fünf Anzeichen achten: Den Überblick über den Alkoholkonsum verlieren Viele Menschen tracken heute ihre Schritte, ihren Schlaf oder ihre Bildschirmzeit – beim Alkoholkonsum passiert das deutlich seltener. Genau das kann problematisch sein. Denn wer nicht festhält, wie viel und wie oft getrunken wird, bemerkt einen schleichenden Anstieg oft erst spät. Laut Piper kann es helfen, den eigenen Konsum regelmäßig zu dokumentieren. So lassen sich Muster erkennen und Veränderungen realistischer einschätzen. „Nein“ zu sagen, fällt schwer Ein weiteres Warnsignal ist, wenn Alkohol kaum noch bewusst abgelehnt werden kann. Wer sich vornimmt, nichts zu trinken, dann aber trotzdem wieder zugreift, verliert womöglich zunehmend die Kontrolle über das eigene Verhalten. Auch dann, wenn das persönliche Limit bereits erreicht ist und dennoch weitergetrunken wird, kann das auf ein problematisches Verhältnis zu Alkohol hindeuten. Der britische Gesundheitsdienst NHS empfiehlt Menschen, die weniger trinken möchten, bewusst mehrere alkoholfreie Tage pro Woche einzuplanen. Immer schon an den nächsten Drink denken Bedenklich kann es auch werden, wenn die Gedanken immer häufiger um Alkohol kreisen. Damit ist nicht nur die konkrete Lust auf ein Getränk gemeint. Auch wenn Treffen, Ausflüge oder Verabredungen vor allem danach bewertet oder geplant werden, ob dort Alkohol getrunken werden kann, ist Vorsicht geboten. Laut Piper kann das ein Hinweis darauf sein, dass Alkohol im Alltag einen zu großen Stellenwert einnimmt. Gleiches gilt, wenn Frust, Gereiztheit oder Enttäuschung aufkommen, sobald Trinkgelegenheiten wegfallen oder abgesagt werden. ANZEIGE ANZEIGE Ein Angehöriger ist besorgt über Ihren Alkoholkonsum Wenn Menschen aus dem nahen Umfeld ihre Sorge äußern, sollte das ernst genommen werden. Für viele kostet es Überwindung, das Thema anzusprechen. Wer darauf sofort gereizt oder abwehrend reagiert, zeigt möglicherweise, dass der eigene Konsum bereits verteidigt wird. Nach Einschätzung von Piper kann genau diese Abwehrhaltung ein Hinweis darauf sein, dass das eigene Trinkverhalten unterschätzt oder verdrängt wird. Sie halten keinen Monat ohne Alkohol aus Ein weiterer Selbsttest: Schaffen Sie problemlos mehrere Wochen ohne Alkohol? Wenn allein die Vorstellung einer längeren Pause schwerfällt, kann das auf eine starke Gewöhnung hindeuten. Piper betont, dass alkoholfreie Phasen nicht an Aktionen wie den „Dry January“ gebunden sein müssen. Auch zu anderen Zeiten im Jahr könne eine bewusste Pause helfen, das eigene Verhalten zu hinterfragen und neue Routinen zu entwickeln. Alkohol ist niemals unbedenklich Grundsätzlich gilt: Schon kleinste Mengen an Alkohol haben einen gesundheitsschädigenden Effekt. Völlig risikofrei verhalten sich nur jene Personen, die komplett auf Alkohol verzichten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stuft die Menge an wöchentlich konsumiertem Alkohol laut der Apothekenumschau in verschiedene Risikostufen ein: Demnach gelten bis zu 27 Gramm Alkohol in der Woche als risikoarm, das entspricht etwa: 280ml bzw. 1-2 kleinen Gläsern Wein (Alkoholgehalt 12% vol) 660ml bzw. 1-2 kleinen Flaschen Bier (Alkoholgehalt 5% vol) 80ml bzw. 2-4 Gläsern à 0,02l Spirituosen (Alkoholgehalt 38% vol). Ein moderates Gesundheitsrisiko stellen 27-81 Gramm Alkohol pro Woche dar, das sind: bis zu 825ml bzw. bis zu 5 kleine Gläser Wein (Alkoholgehalt 12% vol) bis zu 2l bzw. bis zu 6 kleine Flaschen Bier (Alkoholgehalt 5% vol) bis zu 250ml bzw. bis zu 6 Gläser à 0,04l Spirituosen (Alkoholgehalt 38% vol). Sobald die Mengen an wöchentlich konsumiertem Alkohol 81 Gramm überschreiten, spricht die DGE von riskantem Trinkverhalten. Pro Jahr geht man in Deutschland von gut 47.500 Todesfällen in Zusammenhang mit Alkoholkonsum aus, wie das DHS Jahrbuch Sucht 2025 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. beschreibt. Wann Sie sich Hilfe holen sollten Wenn Sie sich Sorgen um Ihren Alkoholkonsum machen, kann es sinnvoll sein, mit Ihrem Hausarzt oder mit einer Suchtberatungsstelle zu sprechen. Frühzeitig Unterstützung zu suchen, kann helfen, problematische Entwicklungen rechtzeitig zu stoppen.

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