DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,98 % 61.834,31 Pkt 02:12:10 Gold -0,44 % 3.952,00 USD 02:17:10 Silber -1,89 % 49,76 USD 02:17:09 Brent -0,66 % 104,08 USD 02:17:01 WTI -0,02 % 96,44 USD 02:17:10 Bitcoin -0,44 % 77.000,07 USD 02:27:08 EUR/USD +0,47 % 1,12450 USD 02:26:27 EUR/GBP +0,07 % 0,83520 GBP 02:27:13 EUR/CHF +0,12 % 0,91720 CHF 02:27:13 EUR/JPY +0,57 % 177,720 JPY 02:27:13

99,85 Prozent: Kadyrow bleibt in Tschetschenien an der Macht

Welt

Ramsan Kadyrow herrscht bereits seit mehr als 20 Jahren mit Gewalt in RusslandsUnruheregionTschetschenien. Bei seiner Wiederwahl verfehlt er 100 Prozent Zustimmung angeblich nur knapp.

Der tschetschenische Gewaltherrscher Ramsan Kadyrow hat sich bei seiner Wiederwahl als Oberhaupt der russischen Teilrepublik im Nordkaukasus 99,85 der Stimmen zuschreiben lassen.

Die von der Wahlbehörde genannte Zahl lag damit noch höher als die 99,73 Prozent bei der vorigen Abstimmung 2021, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.

Mit Rückendeckung von Kremlchef Wladimir Putin führt Kadyrow (49) die unruhige Region Tschetschenien seit mehr als 20 Jahren diktatorisch. Bürgerrechtler haben schwerste Menschenrechtsverletzungen und Morde an Kritikern verzeichnet.

Zugleich gibt es immer wieder Berichte über angeblich schwere Krankheiten Kadyrows. In der Öffentlichkeit versucht er, seinen Sohn Adam (18) als möglichen Nachfolger aufzubauen.

Gouverneure in Grenzregionen werden wiedergewählt

Parallel zur russischen Parlamentswahl wurden am vergangenen Wochenende in acht Regionen auch die Gouverneure oder Oberhäupter direkt gewählt.

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Im Gebiet Belgorod, das an die Ukraine grenzt und vom Krieg besonders betroffen ist, kam der vom Kreml 2025 eingesetzte Gouverneur Alexander Schuwajew offiziell auf 65,9 Prozent der Stimmen.

Für den ebenfalls neuen Gouverneur Jegor Kowaltschuk im Grenzgebiet Brjansk wurde vorläufig ein Ergebnis um die 69 Prozent genannt. (dpa/bearbeitet von mbo)

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