DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,03 % 63.003,97 USD 02:09:26 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Ab 1. Juli: Diese 5 neuen Regeln solltest du kennen

Allgemein

Der Juli bringt mehrere Änderungen mit sich, die viele von uns direkt oder indirekt betreffen. Wer wissen will, was ändert sich 2026, sollte deshalb nicht nur auf große Reformen schauen. Gerade im kommenden Monat greifen wieder mehrere Einzelregeln, die sich im Alltag bemerkbar machen können. Was ändert sich 2026 im Juli? Tatsächlich treten viele Neuerungen direkt zum 1. Juli 2026 in Kraft. Andere werden im Laufe des Monats erstmals praktisch relevant. Dabei geht es um mehr Geld für Rentner*innen, strengere Regeln für Bürgergeld-Beziehende, neue Rückgabemöglichkeiten für E-Zigaretten, höhere Löhne in der Pflege und Änderungen bei der elektronischen Patientenakte. Die folgenden Beispiele geben dabei eine konkrete Antwort auf die Frage, was ändert sich 2026 im Juli? #1 Mehr Rente für Millionen Menschen Direkt zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Das gilt laut Deutscher Rentenversicherung bundesweit in den alten und neuen Bundesländern. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich dadurch von 40,79 Euro auf 42,52 Euro. Für eine Bruttorente von 1.000 Euro bedeutet das rechnerisch also einen Anstieg auf 1.042,40 Euro. Für Rentner*innen ist das eine der wichtigsten Änderungen im Juli. Die Anpassung folgt der Lohnentwicklung und soll sicherstellen, dass alle daran teilhaben. Die Deutsche Rentenversicherung nennt als Beispiel auch den sogenannten Standardrentner mit durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren. Dort ergibt sich durch die Anpassung ein monatliches Plus von 77,85 Euro. #2 Bürgergeld wird schrittweise zur neuen Grundsicherung Was ändert sich 2026 noch? Ebenfalls zum 1. Juli 2026 soll das Bürgergeld schrittweise in eine neue Grundsicherung umgestaltet werden. Die Bundesregierung erklärt dazu, dass sich an der Höhe der Regelsätze durch die Reform nichts ändert. Wer Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, erhält 2026 also weiterhin Leistungen in derselben Höhe wie 2024 und 2025. Praktisch wichtig ist die Änderung trotzdem. Die Bundesregierung beschreibt die neue Grundsicherung als Reform, die Leistungen gerechter und treffsicherer machen soll. Jobcenter sollen wirksamere Instrumente gegen Sozialleistungsmissbrauch erhalten. Für Betroffene bedeutet das: Die Euro-Beträge bleiben zwar gleich, aber Verfahren, Mitwirkungspflichten und die Ausgestaltung der Grundsicherung werden politisch neu geordnet. Sparer*innen sollten sich über die Grundsicherung allerdings gut informieren. Es kann nämlich auch gewisse Nachteile geben. #3 Pflegekräfte bekommen mehr Mindestlohn Auch im Pflegebereich ändert sich etwas. Die Mindestlöhne in der Altenpflege steigen zum 1. Juli 2026 erneut. Pflegehilfskräfte müssen dann mindestens 16,52 Euro pro Stunde erhalten. Qualifizierte Pflegehilfskräfte bekommen mindestens 17,80 Euro pro Stunde, Pflegefachkräfte mindestens 21,03 Euro pro Stunde. Die Bundesregierung verweist darauf, dass die Erhöhungen per Verordnung festgelegt wurden. Für Beschäftigte in der Pflege ist das unmittelbar relevant, weil sich der Mindestlohn direkt auf den Stundenlohn auswirkt. Wer beispielsweise als Pflegehilfskraft 160 Stunden im Monat arbeitet, kommt mit dem neuen Mindestlohn auf 2.643,20 Euro brutto im Monat. Vor allem für Einrichtungen, Beschäftigte und Pflegebedürftige kann die Anpassung deshalb auch mittelbar Folgen haben, etwa bei Personal- und Betriebskosten. #4 E-Zigaretten müssen leichter zurückgegeben werden können Eine weitere Änderung betrifft den Bereich Elektronik und Entsorgung. Ab dem 1. Juli 2026 können Verbraucher*innen ausgediente Einweg-E-Zigaretten an allen Verkaufsstellen zurückgeben, etwa an Kiosken oder Tankstellen. Hintergrund ist die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Das Bundesumweltministerium erklärt, dass die Rückgabe alter Elektrogeräte erleichtert und der Brandschutz bei falsch entsorgten batteriebetriebenen Geräten verbessert werden soll. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil Einweg-Vapes Batterien enthalten. Werden sie falsch entsorgt, können sie in Entsorgungsanlagen Brände auslösen. Für Verbraucher*innen heißt die Änderung: Wer solche Produkte nutzt, soll sie künftig einfacher dort loswerden, wo sie auch verkauft werden. Das macht die Rückgabe im Alltag deutlich naheliegender als der Weg zum Wertstoffhof. Topaktuell #5 Alte Android-Handys können Probleme mit ePA und E-Rezept bekommen Was sich ändert 2026, betrifft auch digitale Gesundheitsdienste. Fachmedien wie die Apotheken Umschau berichten, dass ab dem 1. Juli 2026 Android-Geräte mit Android 13 oder älter den mobilen Zugriff auf elektronische Patientenakte und E-Rezept verlieren können. Als Hintergrund werden strengere Sicherheitsanforderungen und das Auslaufen des Supports für ältere Android-Versionen genannt. Nutzer*innen älterer Smartphones sollten deshalb prüfen, ob ihre Krankenkassen-App konkrete Hinweise zum unterstützten Betriebssystem anzeigt. Quellen: Deutsche Rentenversicherung, Bundesregierung, Bundesumweltministerium, Apotheken Umschau

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