„Ab in die Ruine“-Familie zeigt Wohntraum
Soester Anzeiger Lokales Welver Leben im alten Aldi: „Ab in die Ruine“-Familie zeigt ihren Wohntraum Von: Sarah Hanke Uns auf Google folgen Bei Vox baute Familie Meinelt aus Welver bei „Ab in die Ruine“ einen alten Aldi zum Traumhaus um. Nun zeigt die Familie ihren Wohntraum. Welver – „Das ist schon so richtig unser Zuhause geworden“, sagt Lilia Meinelt. Am Anfang habe sie selbst noch manchmal erklären müssen, was genau gemeint ist, wenn sie sagt, dass sie in einem Aldi wohnt. Mittlerweile sei das anders. „Also kein Aldi mehr, sondern unser Zuhause“, beschreibt sie, dass sie sich inzwischen richtig gut eingelebt hat. Bis es so weit war, lag allerdings viel Arbeit vor der Familie. Beim Umbau ließ sich Familie Meinelt von der Kamera begleiten: Das Fernsehformat „Ab in die Ruine!“ dokumentierte den Prozess und zeigte, wie aus der alten Aldi-Filiale, die die Familie auf Kleinanzeigen für sich entdeckt hatte, Schritt für Schritt ihr Zuhause entstand. Grenzenlose Möglichkeiten Sehr gerne lädt sie gemeinsam mit ihrem Freund Jan Sander hierher ein; einige Grillabende und Partys fanden bereits statt. Für die Gäste ist es dabei oft kaum zu glauben, dass dort, wo mittlerweile ein gemütlicher Wohnraum mit offenen Loftflächen entstanden ist, früher einmal Regale standen und Einkaufswagen durch die Gänge geschoben wurden. Ungläubige Blicke gibt es dann oft. Denn daran erinnert nichts mehr. Aus dem ehemaligen Welveraner Discounter sind zwei außergewöhnliche Loftwohnungen entstanden – offen, großzügig und ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet. Ein Loft bewohnen Lilia Meinelt und Jan Sander; das zweite Steffi und Artur Meinelt. „Also ich würde auch gar nicht mehr wegwollen, glaube ich. Es ist schon echt, cool, hier zu wohnen“, sagt Lilia Meinelt, während sie sich zufrieden umschaut. Wir steigen ja noch durch das Fenster rein und raus. „Das Schöne ist, dass man hier so viele Möglichkeiten hat. Es ist wie ein Lego-Prinzip“, beschreibt sie. Besonders die hohen Decken ließen viel Gestaltungsspielraum, ergänzt Jan Sander, „da kannst du so viel draus machen“. Fitnessbereich als Nächstes Gleichzeitig bedeutet so viel Platz auch neue Herausforderungen. Denn manche Dinge, die in einer normalen Wohnung selbstverständlich sind, werden hier plötzlich komplizierter. Ein Teppich zum Beispiel. Was in einem klassischen Wohnzimmer schnell gekauft ist, wird bei den Dimensionen schon mal zur Herausforderung. „Bam, hier hast du einmal alles in groß“, berichtet Steffi Meinelt vom Besuch im Baumarkt und der Suche nach einem passenden Exemplar für die Fläche in gigantischem Ausmaß. Immer wenn du denkst, du bist fertig, und dann geht es wieder von vorne los. Die Wunschliste geht weiter, macht die Mutter deutlich, dass „du immer denkst, du bist fertig, und dann geht es wieder von vorne los. Jetzt hat Lilia ihren Garten und bei uns ist irgendwie noch eine Riesenbaustelle.“ Es sei in dem ehemaligen Aldi recht dunkel und recht schwer, alles ins rechte Licht zu rücken. Eine richtige Haustür fehlt für das elterliche Loft ebenso. „Wir steigen ja noch durch das Fenster rein und raus.“ Als Nächstes soll ein Fitnessbereich entstehen. „Es ist immer noch viel, viel zu tun.“ Bei Bäumen mitbestimmen