Abbau der alten Hamburger Sternbrücke hat begonnen
Stand: 24.07.2026 11:50 Uhr Der Einbau der neuen Sternbrücke ist eines der spektakulärsten Bauprojekte in Hamburg. Das rund 4.500 Tonnen schwere Bauwerk liegt schon bereit, doch vor dem Einsetzen muss erst die alte Brücke entfernt werden. Die Arbeiten haben begonnen. Die Stahlträger der 100 Jahre alten Brücke werden zurückgebaut. Seit dem Morgen sind Arbeiter mit Schweißbrennern im Einsatz. Auch riesige Schrottscheren helfen mit, die Brücke in sechs Segmente zu zerlegen. "Es haben die ersten Trennschritte begonnen", sagt Projektleiterin Janna Widmaier. "Das Mittelteil wird als erstes rausgelöst." Die etwa 140 Tonnen schweren Brückenteile werden dann zum Vogelhüttendeich transportiert und dort mit einem Kran abgeladen. Der Rückbau soll bis Sonntag fertig sein. Pro Schicht sind 20 Arbeiter im Einsatz. Anwohnende reagieren genervt Viele Schaulustige beobachten das Geschehen. Anwohnende reagieren streckenweise genervt. "Vollkommen unnötig in diesen Dimensionen", sagt ein Bewohner. "Wir sind belogen worden. Seit Monaten wird hier nachts rumgebaut." Beim Einbau der neuen Brücke Ende der kommenden Woche werden Anwohnerinnen und Anwohner von einem Teilstück der Max-Brauer-Allee auch für mehrere Tage ihre Häuser verlassen müssen. Nächste Woche rollt die neue Brücke an Am kommenden Donnerstag wird dann die neue 108 Meter lange und 21 Meter breite Brücke vom Bauort rund 500 Meter zum Bahndamm transportiert und eingesetzt. Sogenannte Tausendfüßler sollen sie über die Max-Brauer-Allee zum Einbauort an der Kreuzung Stresemannstraße bringen. Bauprojekt soll Ende August fertig sein Bis Ende August soll das Bauprojekt, das die alte Brücke aus dem Jahr 1926 ersetzt, abgeschlossen sein. Am 31. August wird der Bahnverkehr wieder aufgenommen. Die Kreuzung Max-Brauer-Allee / Stresemannstraße soll am 2. September wieder befahrbar sein. Es kommt aber bis November zu Verkehrseinschränkungen, weil noch Nebenflächen im Kreuzungsbereich umgebaut werden.