DAX +2,41 % 25.361,03 Pkt 18:00:00 MDAX +1,37 % 32.106,50 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,02 % 6.282,21 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -4,20 % 62.201,03 Pkt 03:09:00 Gold -0,47 % 4.057,80 USD 03:13:55 Silber -1,77 % 57,68 USD 03:13:54 Brent -0,76 % 87,69 USD 03:12:53 WTI -1,14 % 81,67 USD 03:13:59 Bitcoin -0,86 % 63.155,77 USD 03:23:54 EUR/USD -0,14 % 1,13790 USD 03:23:23 EUR/GBP +0,25 % 0,85560 GBP 03:24:01 EUR/CHF +0,12 % 0,93120 CHF 03:24:01 EUR/JPY -0,09 % 186,266 JPY 03:24:01

aber 27 Filialen schließen nach Räumungsverkauf

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft Spielwaren-Riese nach Insolvenz gerettet – aber 27 Filialen schließen nach Räumungsverkauf Von: Armin T. Linder Uns auf Google folgen Eine große Laden-Kette ist nach der Insolvenz gerettet und kann weitermachen – allerdings mit weniger Angestellten und weniger Filialen. Hoppstädten-Weiersbach – Aufatmen beim Spielwaren-Händler ROFU. Die Kette, die bisher mehr als 100 Filialen betrieb, ist gerettet. Das geht aus einer Pressemitteilung der zuständigen Agentur hervor. Demnach werden 77 Filialen unter der Kids & School Holding GmbH als neuem Investor fortgeführt, es bleiben rund 1.150 Arbeitsplätze erhalten. Dass es für 27 ROFU-Läden keine Zukunft gibt, war hingegen bereits seit einigen Wochen klar. „Die ROFU Kinderland Spielwarenhandelsgesellschaft GmbH hat ihre Sanierung in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Im Erörterungs- und Abstimmungstermin, der Ende Juni 2026 stattfand, haben alle Gläubigergruppen dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Das Unternehmen erstellte den Plan gemeinsam mit den Restrukturierungsexperten von PLUTA und erzielte damit einen Vergleich mit den Gläubigern.“ ROFU saniert: Spielwaren-Kette kann ab 1. August wieder eigenständig handeln – mit weniger Filialen Alle Bedingungen des Insolvenzplans seien eingetreten. Der Investor übernehme den Geschäftsbetrieb und wesentliche Vermögenswerte. Das Amtsgericht Idar-Oberstein habe das Verfahren aufgehoben. Bedeutet: Am 1. August erfolgt ein Neustart bei ROFU. Es gibt also Anlass zur Erleichterung, doch die Schattenseiten bleiben: 27 ROFU-Filialen haben keine Zukunft. ROFU: Diese 27 Filialen schließen nach dem Räumungsverkauf endgültig Bereits vor Kurzem hatte ROFU eine Liste der betroffenen Läden herausgegeben. „27 Standorte sind nicht Teil des Erwerberkonzepts“, heißt es jetzt in der Pressemitteilung. „Diese Filialen werden noch bis Ende Juli 2026 einen Schluss- oder Abverkauf durchführen; anschließend werden diese Filialen an die Vermieter zurückgegeben.“ Der Räumungsverkauf startete sogar in insgesamt 32 ROFU-Läden – fünf davon (Homburg, Straubing, Bad Mergentheim, Ginsheim-Gustavsburg und Bochum) werden mit frischem Sortiment neu eröffnet, in den anderen 27 gehen die Lichter aus, siehe Tabelle. ROFU aus Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb lief weiter. Als Grund für die finanzielle Schieflage wurden ein schwaches Weihnachtsgeschäft, eine anhaltende Kaufzurückhaltung, gestiegene Kosten und ein intensiver Wettbewerb in der Branche genannt. Im Januar kam das Unternehmen laut dpa noch auf rund 2.000 Beschäftigte. Künftig sollen es etwa 1.150 sein, insofern kam es jetzt zur Neuaufstellung auch zu einem beträchtlichen Stellenabbau. ROFU: Neustart mit Investor nach Insolvenz Im April wurde eine Investorenvereinbarung mit der Kids & School Holding GmbH abgeschlossen. Der Startschuss für einen Insolvenzplan zur Sanierung, die jetzt unter Dach und Fach ist. ROFU kann künftig wieder eigenständig handeln, unter den geschäftsführenden Mitgesellschaftern Achim Weniger und Bernd Stocker.

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