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Abkommen zu Gibraltar: EU und Großbritannien unterzeichnen Gibraltar-Abkommen

Welt

Rund sechseinhalb Jahre nach dem Brexit ist in Brüssel ein Abkommen zum Wegfall der Grenzkontrollen zwischen der britischen Exklave Gibraltar und dem EU-Land Spanien unterzeichnet worden. Mit der Regelung, die am Mittwoch in Kraft tritt, gelten bei der Einreise nach Gibraltar künftig die Schengenregeln, ohne dass es offiziell Teil des Schengenraums wird.

Mit der Übereinkunft fallen die Kontrollen des Güter- und Personenverkehrs zwischen Spanien und Gibraltar weg. Reisende, die aus Ländern außerhalb des Schengenraums einreisen, müssen ihren Pass weiterhin am Flughafen und im Hafen von Gibraltar vorzeigen. Die EU und Großbritannien hatten sich im Juni 2025 auf das Abkommen geeinigt. In den darauffolgenden Monaten wurde es ratifiziert und in einen Rechtstext gefasst.

Reger Pendelverkehr nach Gibraltar

Im Brexit-Abkommen hatte es lediglich eine vorläufige Einigung über den Status der Landzunge mit rund 40.000 Einwohnern im äußersten Süden der iberischen Halbinsel gegeben. Täglich kommen rund 15.500 Arbeitskräfte von Spanien aus nach Gibraltar, das entspricht fast der Hälfte aller Arbeitskräfte in der britischen Exklave.

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