DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Abschiebezentrum Delaney Hall: Mann stirbt in US-Abschiebezentrum in New Jersey

Welt

In einem Abschiebungszentrum in der Nähe von New York City ist ein Mann aus El Salvador ums Leben gekommen. Der 41-Jährige sei am Samstag in einem Krankenhaus von Newark im Bundesstaat New Jersey für tot erklärt worden, teilte die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE mit. Zuvor habe er einen medizinischen Notfall erlitten, die Todesursache soll nach weiteren medizinischen Untersuchungen bekannt gegeben werden. Der Mann habe in dem Abschiebungszentrum medizinische Versorgung erhalten, teilte ICE weiter mit. Er sei im Juni wegen unerlaubter Einreise festgenommen worden. Er war demnach zuvor bereits einmal nach El Salvador abgeschoben worden, kam jedoch wieder in die USA zurück. ICE zufolge ist es der 23. Todesfall in ICE-Gewahrsam seit Jahresbeginn. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP ist es der zweite Todesfall im Zentrum Delaney Hall seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump. Insgesamt starben nach AP-Zählung seitdem mindestens 56 Menschen in Gewahrsam der Behörde. Kritik an Abschiebungszentrum Das Abschiebungszentrum steht bereits seit Längerem in der Kritik. Der privat betriebenen Einrichtung Delaney Hall werden menschenunwürdige Lebensbedingungen und fehlende medizinische Versorgung vorgeworfen. Der demokratische US-Senator Cory Booker erklärte, dies sei nicht der erste Todesfall in Delaney Hall und werde ohne entschlossenes Handeln auch nicht der letzte bleiben. Nach einem eigenen Besuch der Einrichtung forderte er deren sofortige und dauerhafte Schließung. Auch die demokratische Gouverneurin von New Jersey, Mikie Sherrill, sagte, ihre Regierung bemühe sich um Aufklärung. Zugleich beklagte sie, dass die Behörden weiterhin daran gehindert würden, eine umfassende Gesundheitsinspektion der Einrichtung durchzuführen. Der Bürgermeister von Newark, Ras Baraka, schrieb, der Tod des 41-Jährigen führe auf schmerzhafte Weise vor Augen, »welche Folgen es hat, wenn eine Einrichtung viel zu lange ohne angemessene Aufsicht, Rechenschaftspflicht und Transparenz betrieben wird«. Die privaten Einrichtungen, in denen ICE Menschen unterbringt, werden wenig kontrolliert.

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