DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +2,05 % 63.463,81 Pkt 02:46:50 Gold -0,38 % 4.023,00 USD 02:51:50 Silber -0,85 % 53,88 USD 02:51:49 Brent -0,85 % 109,80 USD 02:51:42 WTI -0,85 % 100,90 USD 02:51:46 Bitcoin -0,08 % 79.943,39 USD 03:00:30 EUR/USD -0,39 % 1,11740 USD 03:01:42 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 03:01:51 EUR/CHF +0,06 % 0,92470 CHF 03:01:51 EUR/JPY +0,10 % 176,088 JPY 03:01:51

Abwahl unwahrscheinlicher Asien sagt Infantino "uneingeschränkte Unterstützung" zu

Sport

Al-Chalifa sicherte Infantino "uneingeschränkte Unterstützung" zu. Er räumte zwar frühere "Probleme" im Zusammenhang mit Infantino ein, betonte jedoch, dass der Weltverband nun "vorwärts" blicken müsse. "Wir sind der Überzeugung, dass der Fußball am stärksten ist, wenn wir mit einer gemeinsamen Vision und einem einheitlichen Ziel zusammenarbeiten." Schon zuletzt hatte der AFC-Präsident im Machtkampf moderatere Töne angeschlagen.

Arabische Verbände unterstützen Infantino

Vor einigen Monaten hatte der Top-Funktionär aus Bahrain Infantino noch in einem gemeinsamen Schreiben mit den Chefs der Kontinentalverbände aus Europa (UEFA), und Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF) scharf attackiert. Dies hatte unter anderem für Kritik aus Katar gesorgt.

Anfang Oktober hatten 22 arabische Verbände, darunter 12 aus Asien, ihre Unterstützung für Infantino erklärt. Afrikas 54 Fußballverbände stehen nach Angaben des Kontinentalverbandes CAF ebenso fest hinter dem Schweizer.

Von UEFA anvisierter Sturz

Die UEFA plante zuletzt, einen Gegenkandidaten ins Rennen zu schicken. Einen Namen dazu gibt es noch nicht. Am 18. November endet die Nominierungsfrist, bekannt sind seit einem Gipfel der europäischen Verbandsbosse in Berlin nur die Kriterien für einen Kandidaten. Die Wahl findet im März 2027 in Rabat/Marokko statt.

Umstrittener Infantino

Infantino war nach einem letztlich gescheiterten Vorstoß zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer massiv unter Druck geraten. Auch sein Führungsstil wird von Teilen der Fußball-Welt scharf kritisiert. Er hatte darauf zuletzt reagiert und seinen Gegnern erstmals Gespräche über mögliche Reformen in der FIFA angeboten.

Der 56-Jährige führt den Weltverband seit 2016 an, beim nächsten FIFA-Kongress im März 2027 im marokkanischen Rabat strebt er die Wiederwahl für eine vierte Amtszeit an. Dafür hatten ihm vor allem Verbände aus Europa und dem CONCACAF-Raum das Vertrauen entzogen. Auf einen Gegenkandidaten konnte sich die UEFA aber noch nicht festlegen. Bis zum Ende des 18. Novembers hat die Opposition Zeit, offiziell einen Bewerber zu benennen.

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