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Acer @ IFA: Papierähnliche Dreifaltigkeit trifft 5K und 5G

Technologie

Für „fokussiertes, mobiles und kreatives Arbeiten“ zeigt Acer innovative Display-Lösungen im Rahmen der IFA 2026. Darunter sind ein ePaper-Display mit Touch-Bedienung, ein faltbares Dreifach-Display, ein 5K-Monitor mit Mini-LEDs sowie ein LED-Projektor, ein 5G-Router und ein 5G-Dongle.

Die Dreifaltigkeit für den mobilen Arbeitsplatz

Tragbare Monitore mit einem 15,6"-Display aus dem Notebook-Sektor gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Der Acer PD163Q P3 kombiniert aber gleich drei davon in einem Produkt. Diese lassen sich um die Basis herum aufklappen, sodass sie zum Beispiel links, rechts und oberhalb eines in der Mitte platzierten Notebooks die digitale Arbeitsfläche auf insgesamt vier Anzeigen erweitern. Jedes der drei matten IPS-Displays liefert 1.920 × 1.080 Pixel mit 60 Hz und arbeitet mit simulierten 8 Bit (6 Bit + FRC). Das Dreiergespann wird via USB-C-Kabel mit einem Computer verbunden.

Die Anzeigen können unabhängig voneinander agieren und so lassen sich beispielsweise Dokumente, Chat und Bilder auf die Bildschirme verteilen oder aber Inhalte spiegeln. Das obere Display kann nämlich auch im Zeltmodus betrieben werden, um anderen Personen beispielsweise eine Präsentation vom Notebook zu zeigen. Die Stromversorgung erfolgt laut Acer über ein externes 45-Watt-Netzteil, praktisch wäre, wenn dafür ein USB-C-Kabel reichen würde. Doch bleibt das noch zu klären.

Im ersten Quartal 2027 soll der Acer PD163Q P3 für 349 Euro den Handel erreichen.

Mobiles ePaper-Display mit USB-C

Ebenfalls für den mobilen Einsatz ist das ePaper-Display Acer EP130K gedacht. Die 13,3 Zoll messende Anzeige im 4:3-Format soll eine papierähnliche Darstellung bieten und zwar mit 3.200 × 2.400 Pixeln in Graustufen und 1.600 × 1.200 Bildpunkten im Farbmodus mit 4.096 Farben. Beide Modi werden mit 60 Hz dargestellt, die Reaktionszeit liegt technisch bedingt bei vergleichsweise langsamen 20 ms. Dafür kann das ePaper-Display das zuletzt angezeigte Bild auch ohne Stromzufuhr weiter anzeigen. Per USB-C-Kabel erfolgt die Stromversorgung.

Ein weiterer USB-C-Anschluss, einmal Mini-HDMI und ein Audioausgang sind vorhanden. Das Display unterstützt zudem Touch-Eingaben per Finger oder Stift.

Einen Preis hat Acer für den EP130K noch nicht genannt. Im ersten Quartal 2027 soll er erhältlich sein.

5K-ProDesigner für den Schreibtisch

Für den stationären Einsatz am Arbeitsplatz von Designern und Fotografen oder anderen Kreativen hat Acer mit dem ProDesigner PE270X P einen neuen 27-Zoll-Monitor vorgestellt. Dieser bietet die 5K-Auflösung 5.120 × 2.880 und somit eine hohe Bildpunktdichte von 218 ppi. Sein IPS-Display verfügt über ein Mini-LED-Backlight, das sich über 2.304 Zonen erstreckt. Das sorgt für starke Leuchtkraft und hohen Kontrast. In der Spitze sollen 1.400 cd/m² erreicht werden, was mit einer Zertifizierung nach VESA-Standard DisplayHDR 1400 unterstrichen wird. Auf der offiziellen Liste der zertifizierten Produkte steht der Acer-Monitor aber zur Stunde noch nicht.

Der Monitor mit Standfuß in edel anmutender Silberoptik arbeitet nativ mit 165 Hz, kann aber auf 2.560 × 1.440 mit 330 Hz umgeschaltet werden (Dual-Mode). In Kombination mit einer Reaktionszeit von 1 ms, im Minimum sogar angeblich 0,5 ms, kann dem Display eine Spieletauglichkeit kaum abgesprochen werden. Für den Einsatzzweck relevanter sind aber wohl die Farbkalibrierung auf Delta E < 1 ab Werk und die zu je 99 Prozent bestehende Abdeckung der Farbräume Adobe RGB, DCI-P3 und sRGB. Die-10-Bit-Farbtiefe werden allerdings nur simuliert (8 Bit + FRC).

Bei den Anschlüssen finden sich unter anderem DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1 und USB-C mit 90 Watt. Über weitere USB-Buchsen wird eine KVM-Funktion realisiert. Während es eine Höhenverstellung gibt, wird der Pivot-Modus offenbar nicht unterstützt.

Der üppig ausgestattete Designer-Monitor soll ebenfalls im ersten Quartal 2027 den Markt erreichen. Als Preis nennt Acer 1.199 Euro.

Leichter LED-Beamer mit Full HD

Ein LED-Projektor der kompakten Sorte ist der Acer C350e. Dieser misst 137,5 × 135,7 × 191,9 mm und wiegt weniger als 1 kg. Nativ liegt die Auflösung bei 1.920 × 1.080, kann aber bis 4K UHD hochskaliert werden. Die maximale Projektionsfläche soll eine Diagonale von 100 Zoll erreichen. Die angeblich quecksilberfreie LED-Lichtquelle soll eine Helligkeit von 8.000 LED-Lumen respektive 350 ANSI-Lumen erreichen und bis zu 30.000 Stunden halten.

Dank integrierter Kamera werden ein Autofokus, eine zweidimensionale Trapezkorrektur sowie eine Vier-Ecken-Korrektur gegen Verzerrungen ermöglicht. Der Standfuß lässt sich um 360 Grad drehen und um bis zu 120 Grad neigen. Die Audioausgabe erfolgt über zwei Lautsprecher mit je 3 Watt Nennleistung. Bildquellen werden via HDMI-Anschluss verbunden.

Das abnehmbare „AI Badge“ dient zum einen als Fernbedienung. Zum anderen zeigt es bei ausgeschalteter Projektion persönliche Fotos und Widgets an oder ermöglicht Funktionen auf Basis von Google Gemini.

Der Projektor Acer C350e soll ab dem ersten Quartal 2027 für 199 Euro verfügbar werden.

5G im Router oder per Dongle

Zur Kategorie 5G-CPE-Router (Customer Premises Equipment) zählt der Acer Connect X6ES. Via SIM-Karte kann er ohne Festnetzanschluss Internetzugriff über das 5G-Funknetz bereitstellen und diesen per Wi-Fi 6E oder WAN an bis zu 128 Endgeräte verteilen. Er verfügt über 4x4-MIMO-Antennentechnik und unterstützt das 6-GHz-Frequenzband. Der Zugriff per Kabel erfolgt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Per Webbrowser können Funktionen wie die WPA2-/WPA3-Verschlüsselung, Firewall, SIM-Sperre und VPN verwaltet werden. Die Software basiert auf OpenWrt.

Der Acer Connect X6ES soll im ersten Quartal 2027 zum Preis von 299 Euro erhältlich sein.

Soll unterwegs ein Notebook mit 5G versorgt werden, kommt der Acer Connect D5P zum Einsatz. Der 80 Gramm schwere 5G-Dongle wird per Kabel direkt am USB-C-Port betrieben, besitzt ein vorinstalliertes eSIM-Profil und unterstützt die Standards Nano-SIM, eSIM und vSIM. Die maximale Downloadgeschwindigkeit wird mit 3,27 Gbit/s im 5G-Standalone-Betrieb angegeben, im Non-Standalone-Betrieb seien bis zu 2,77 Gbit/s möglich. Das USB-C-Tethering soll mit verschiedenen Betriebssystemen funktionieren. Unterstützt werden WPA-/WPA2-Verschlüsselung, Firewall und SIM-Sperre.

Zur Verfügbarkeit des Acer Connect D5P nennt der Hersteller ebenfalls das erste Quartal 2027. Der Preis liegt bei 249 Euro.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Acer unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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