Adlerticker: „Nehmen den Gegner sehr ernst“
+++ Adi Hütter: „Benötigen ein seriöses, gutes Spiel“ +++ Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter spricht über den SC St. Tönis und die Bedeutung des DFB-Pokals, rechnet mit der Rückkehr von Robin Koch und schaltet in den Pflichtspielmodus. Cheftrainer Adi Hütter über … … den DFB-Pokal: Es ist keine Neuigkeit, dass der DFB-Pokal der kürzeste Weg in den internationalen Wettbewerb ist – ohne die Konkurrenz außer Acht zu lassen. Daher werden wir dieses erste Pflichtspiel sehr ernst nehmen. Der DFB-Pokal ist uns immens wichtig. … den Gegner: St. Tönis verteidigt kompakt im 5-4-1 und versucht, daraus schnell umzuschalten. Wir haben ausreichend Videomaterial für die Vorbereitung gesammelt und nehmen den Gegner sehr ernst. Gleichzeitig ist wichtig: Wir sind Eintracht Frankfurt und fahren nach Krefeld, um eine Runde weiterzukommen. Dafür benötigen wir ein seriöses, gutes Spiel. Dann werden wir uns durchsetzen. … die Personalsituation: Bei Robin Koch gehen wir davon aus, dass er am Freitag einsatzfähig ist. Er hat ganz normal trainieren können, nachdem er am Dienstag indoor gearbeitet hat. Er macht Fortschritte, es passt alles. Noel Aseko trainiert tagtäglich mit der Mannschaft, auch das ist sehr erfreulich. Sein Knie schaut immer besser aus. Er macht das schon richtig gut. Nnamdi Collins wird noch etwas länger fehlen; wie lange genau, kann ich nicht sagen. … die Torwartposition: Kaua Santos steht am Freitag im Tor. … den Saisonstart: Ich freue mich sehr auf die ersten Partien. Erst in Krefeld in dem Stadion, in dem einst Bayer Uerdingen gespielt hat. Danach der Bundesligastart bei Union Berlin und das erste Spiel im Deutsche Bank Park gegen Augsburg. Ich habe mich sehr auf die Bundesliga gefreut, nachdem ich sie drei Jahre am Fernsehen verfolgt habe. Wieder in Deutschland an der Seitenlinie zu stehen, macht mich sehr happy. … das Testspiel in Brentford: Wir waren alle selbst überrascht, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Das geht in dieser Form überhaupt nicht. Wir haben sehr viel vermissen lassen. Die Analyse war klar, so wie sie sein sollte. Bis dato hatten wir eine sehr gute Vorbereitung, so nur eine gute. Viele von euch (blickt zu den Medienvertretern) waren im Trainingslager dabei und haben gesehen, wie gut wir gearbeitet haben. Hinter uns liegen fünf richtig gute Vorbereitungswochen mit einem Tag, der fürchterlich war. Das Ergebnis hat uns nicht geschmeckt, trotzdem ist und bleibt es ein Testspiel und ist abgehakt. Der Fokus liegt jetzt ganz klar auf der ersten wichtigen Aufgabe im Pokal gegen St. Tönis.