AEW: Was die Warner-Übernahme für Paramount+ bedeutet
Was die Übernahme von Warner Bros. Discovery für AEW bedeuten könnte
Paramount Skydance hat sich am 21. September mit Kalifornien und elf weiteren US-Bundesstaaten geeinigt, die per Klage die rund 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) verhindern wollten. Damit ist die letzte große Hürde für den Zusammenschluss aus dem Weg geräumt. Für AEW ist das von besonderem Interesse: WBD ist der wichtigste TV-Partner der Promotion, während Paramount+ die UFC überträgt, die wie WWE zum TKO-Konzern gehört. Das sorgte zuletzt für Spekulationen über mögliche Interessenkonflikte. Dave Meltzer ging in Wrestling Observer Radio auf die möglichen Folgen für AEW ein. Demnach kenne Tony Khan Skydance-CEO David Ellison aus dem NFL-Umfeld, beide hätten bereits Gespräche geführt. Khan sei optimistisch, AEW-Programme auf Paramount+ unterzubringen und insgesamt mehr Rückendeckung zu erhalten. Laut Meltzer hofft man bei AEW zudem auf eine Zusammenarbeit mit CBS, etwa für Specials oder einmalige Deals, wie es sie auch mit der UFC gibt. Das könnte auch den Verkauf von Pay-per-Views umfassen, was der Promotion Einnahmen sichern und die Reichweite ihrer Events erhöhen würde. Mehr Zuschauer wären aus Meltzers Sicht langfristig ein Gewinn für AEW. Der aktuelle Medienrechtevertrag zwischen AEW und WBD läuft bis Ende 2027 und enthält die Option auf ein viertes Jahr bis 2028. Khan hatte sich bereits öffentlich zuversichtlich gezeigt, dass die Übernahme AEW am Ende zugutekommt. Wäre Paramount+ für AEW eine Chance oder bleibt die Nähe zur TKO-eigenen UFC ein Risiko?
Geplantes Street Fight Match zwischen früheren Partnerinnen kam nie zustande