DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

AfD im Aufwind: Die Brandmauer wackelt gewaltig

Nation

Umfrage Die Brandmauer wackelt Von t-online, cc Aktualisiert am 21.07.2026 - 00:27 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Wie umgehen mit der AfD? Eine Mehrheit der Deutschen lehnt die Zusammenarbeit mit der Partei nach wie vor ab. Doch eine andere Zahl lässt aufhorchen. Bislang verhinderte die Brandmauer dafür, dass die etablierten Parteien eine Zusammenarbeit mit der in Teilen rechtsradikalen AfD stets ausgeschlossen haben. Doch dieser demokratische Konsens ist längst nicht mehr einhellig – weder in der Politik noch in der Bevölkerung. Und demnächst stellt sich die Frage wohl drängender denn je: Wie umgehen mit der Partei? In wenigen Wochen stehen die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an und die AfD könnte in beiden Ländern die stärkste politische Kraft werden. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazin "Stern" und des TV-Senders RTL lehnen 58 Prozent der Deutschen Koalitionen mit der AfD ab. Allerdings: 39 Prozent sind für eine Lockerung der sogenannten Brandmauer. Drei Prozent hatten keine Position zu der Frage. Deutschland in der AfD-Frage klar gespalten Das bedeutet, dass die Brandmauer zwar nach wie vor steht, aber sie könnte künftig wackeln. Im Juni 2023 lehnten mit 73 Prozent noch weit mehr Bundesbürger Koalitionen mit der AfD ab. Nur 22 Prozent sprachen sich seinerzeit für eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. In den vergangenen drei Jahren konnte die in Teilen rechtsextreme Partei die Zustimmung in dieser Frage also nahezu verloren. Bezeichnend ist dabei die Verteilung der Sympathien für die AfD zwischen West und Ost. Während sich im Westen Deutschlands mit 61 Prozent eine deutliche Mehrheit gegen Regierungsbildungen mit der AfD auf Länderebene ausspricht, sieht eine knappe Mehrheit im Osten dies anders. Hier sagen 53 Prozent, die anderen Parteien sollten künftig Regierungskoalitionen mit der AfD eingehen. Von den Anhängern der AfD meinen derzeit 91 Prozent, dass die anderen Parteien mit "ihrer" Partei politisch zusammenarbeiten sollten. Von den Anhängern aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien lehnt jeweils eine große Mehrheit Koalitionen mit der AfD ab.

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