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AfD-Shirts bei Kaufland: Unternehmen reagiert auf heftige Kritik

Wirtschaft

KI-Stimme. Info

Über den Online-Marktplatz von Kaufland konnten T-Shirts mit AfD-Bezug bestellt werden. Der Händler hat die Artikel inzwischen entfernt. Angeboten wurden Shirts mit Aufschriften wie unter anderem „AfD – wir sind mehr“ und „Ich liebe AfD“. Verkauft wurden sie nicht von Kaufland selbst, sondern von einem Drittanbieter. Doch wer dieser Anbieter ist, bleibt bis dato unklar.

In den sozialen Netzwerken lösten die Angebote eine Welle der Kritik aus: Nutzer im Internet reagierten empört auf das Angebot und warfen dem Unternehmen vor, damit die in Teilen vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei zu normalisieren. Kaufland distanzierte sich auf Anfrage zugleich von extremen Positionen. „Als Handelsunternehmen steht Kaufland für Vielfalt, Respekt und Offenheit. Diese Werte spiegeln sich in all unseren Aktivitäten und unserer Unternehmenskultur wider“, teilte das Unternehmen auf Anfrage dieser Redaktion mit. In diesem konkreten Fall „hat der Händler die Artikel mittlerweile von unserem Marktplatz entfernt“, so das Unternehmen.

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Kaufland verweist auf sein Geschäftsmodell. „Kaufland.de funktioniert wie andere große Online-Plattformen nach dem Marktplatz-Prinzip. Die angebotenen Produkte werden von unabhängigen Drittanbietern eigenverantwortlich eingestellt und vertrieben“, sagte Unternehmenssprecher Michael Strothoff. Und weiter: „Wir haben klare Händler-Grundsätze, deren Einhaltung wir konsequent von allen einfordern.“ Die Debatte um Kaufland ist nicht neu. Bereits 2022 war das Unternehmen in die Kritik geraten, weil auf dem Marktplatz rechtsextreme Literatur angeboten wurde.

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