AfD weiter ohne absolute Mehrheit
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Neue Umfrage kurz vor Sachsen-Anhalt-Wahl: AfD weiter ohne absolute Mehrheit – Linke und SPD verlieren
Von: Paula Völkner
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In Sachsen-Anhalt wird gewählt: Die AfD liegt in einer neuen Umfrage nach wie vor klar vor der CDU – für die von Siegmund angestrebte absolute Mehrheit würde es dennoch nicht reichen.
Magdeburg – Nur wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die AfD in einer neuen Umfrage nach wie vor mit Abstand stärkste Kraft. Im aktuellen ZDF-Politbarometer, einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF, kommt die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund auf 41 Prozent, ein Punkt mehr als vor einer Woche. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze liegt laut Umfrage unverändert bei 23 Prozent.
Hinter AfD und CDU folgt im neuen Politbarometer Extra die Linke mit 11,5 Prozent. Die Partei erreicht damit 1,5 Punkte weniger, als die Forschungsgruppe in der Vorwoche ermittelt hatte. Und auch die Sozialdemokraten verlieren laut Umfrage 0,5 Punkte. Damit liegt die SPD bei 8,5 Prozent. Die Grünen stehen unverändert bei 6 Prozent.
Umfrage kurz vor Sachsen-Anhalt-Wahl: AfD weiter ohne absolute Mehrheit
Der aktuellen Umfrage zufolge könnten FDP und BSW bei der Landtagswahl am Sonntag an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Das BSW kommt in der Umfrage auf 4 Prozent (plus 1 Punkt) und die FDP auf 3 Prozent. Die übrigen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent. Eine absolute Mehrheit für die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD erscheint – wie auch im Politbarometer der vergangenen Woche – eher unwahrscheinlich. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD.
ZDF-Politbarometer zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Umfragewerte in der Übersicht
Auch in Erhebungen anderer Institute liegt die AfD deutlich vorn. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Nius lag die AfD zuletzt bei 43 Prozent und die CDU bei 22 Prozent. Infratest dimap sah die AfD in einer Umfrage für die ARD Ende August bei 42 Prozent gekommen und die CDU bei 22 Prozent.
Hinweis zur Umfrage
Institut: Forschungsgruppe Wahlen
Auftraggeber: ZDF
Erhebungszeitraum: 1. bis 3. September 2026
Fallzahl: 1.044 Wahlberechtigte
Die Umfrage ist nach Angaben des ZDF repräsentativ, der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut plus/minus drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut plus/minus zwei Prozentpunkte.
Umfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang. Zudem ist stets ein statistischer Fehler von bis zu drei Prozentpunkten zu beachten. (Quellen: ZDF, dpa) (pav)