DAX +0,56 % 25.502,06 Pkt 11:17:33 MDAX +1,35 % 32.398,64 Pkt 11:17:33 Euro Stoxx 50 +0,29 % 6.300,74 Pkt 11:17:30 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,95 % 62.364,92 Pkt 08:45:03 Gold -0,78 % 4.042,80 USD 11:22:24 Silber -1,14 % 57,81 USD 11:22:04 Brent -2,65 % 86,02 USD 11:20:37 WTI -2,28 % 80,73 USD 11:22:32 Bitcoin -0,43 % 63.450,69 USD 11:32:22 EUR/USD -0,24 % 1,13680 USD 11:32:22 EUR/GBP +0,18 % 0,85500 GBP 11:32:34 EUR/CHF +0,16 % 0,93160 CHF 11:32:33 EUR/JPY -0,13 % 186,189 JPY 11:32:33

AG Thorson: Goldpreisprognose - Warum die Erholung des Goldpreises plötzlich ins Stocken geraten ist

Wirtschaft

Die Edelmetallpreise legten zu Beginn der Woche kräftig zu, gaben jedoch nach, als sich die Spannungen im Nahen Osten verschärften. Der Anstieg der Rohölpreise zurück in Richtung 92,00 US-Dollar übt sowohl auf den US-Dollar als auch auf die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen Aufwärtsdruck aus. Sollten die geopolitischen Spannungen weiter eskalieren und die Renditen von US-Staatsanleihen weiter steigen, wird das Risiko weiterer Kursverluste bei Edelmetallen zunehmen. Der Gold-Zyklus-Indikator schloss bei 32; die Preise sind weiterhin stark überverkauft. 10-Jahresstaatsanleiherenditen Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erreichte ein neues Hoch für das Jahr 2026 und ist nun nur noch 30 Basispunkte davon entfernt, den Höchststand von 2023 bei knapp 5,00% zu testen. Sollten die Houthis das Rote Meer sperren, könnten die Rohölpreise wieder über 100 US-Dollar je Barrel steigen, was Inflationsängste schüren und die Renditen von US-Staatsanleihen noch weiter in die Höhe treiben würde. Ein Durchbrechen der Renditehochs von 2023 könnte für Edelmetalle erheblichen Gegenwind bedeuten. US-Dollar Der US-Dollar schloss oberhalb seiner kurzfristigen Trendlinie und signalisiert damit das Potenzial für einen Anstieg auf neue Höchststände, da die Renditen für US-Staatsanleihen weiter steigen. Ein Anstieg in Richtung des Bereichs von 103–104 bleibt eine realistische Möglichkeit. Ich gehe weiterhin davon aus, dass der Dollar innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate ein Mehrjahreshoch erreichen wird, bevor er in einen starken Rückgang eintritt, der bis Ende 2027 andauern wird. WTIC Rohöl testet derzeit die Abwärtstrendlinie bei 92,00 US-Dollar. Sollten die Houthis den Schiffsverkehr im Roten Meer lahmlegen, könnte dies den Transport von rund 4 Millionen Barrel Öl am Tag beeinträchtigen. Kurzfristig scheint die Aufwärtsbewegung eine Pause oder eine Konsolidierungsphase zu benötigen. Sollte die Bedrohung für die Schifffahrt jedoch Realität werden, ist ein weiterer Anstieg über 100 US-Dollar je Barrel durchaus möglich.

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