Ägypten: Archäologen finden 2000 Jahre alte Gräber in Marina al
Der Erklärung zufolge waren die Steinplatten der nun entdeckten Gräber in mehreren Kammern noch immer an ihrem ursprünglichen Platz. Bei einem Granit-Sarkophag von etwa zweieinhalb Meter Länge war demnach auch noch der Deckel intakt. Laut der Mitteilung deutet dies darauf hin, dass er fast 2000 Jahre verschlossen war.
Antiker Mittelmeerhafen
Es wird angenommen, dass es sich bei dem Fundort um die antike Stadt Leukaspis handelt, ein Mittelmeerhafen, der zwischen der hellenistischen und der byzantinischen Zeit seine Blütezeit erlebte. Insgesamt sind damit nach Angaben des Ministeriums inzwischen 44 Gräber in Marina al-Alamein bekannt, seit die Stätte im Zuge von Bauarbeiten im Jahr 1986 entdeckt wurde.
Unabhängig vom Fund in Marina al-Alamein legten Archäologen in der Dachla-Oase im Westen Ägyptens Überreste einer Siedlung aus byzantinischer Zeit frei. Laut dem Ministerium reicht ihre Entstehung etwa auf das vierte Jahrhundert zurück.