DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ägypten erhebt schwere WM-Vorwürfe: Der Sport-Tag am Mittwoch, den 8. Juli 2026

Sport

Der Sport-Tag Kreml bejubelt IOC-Entscheidung Der Kreml hat die vorläufige Aufhebung der Sanktionen gegen russische Athleten durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) begrüßt. Die Kehrtwende sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der legitimen Rechte unserer Sportler auf die Teilnahme an internationalen Wettbewerben", kommentierte Kremlsprecher Dmitri Peskow den Beschluss russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Moskau werde aber seine Arbeit fortsetzen, um die vollwertigen Rechte aller russischen Athleten auf internationaler Ebene zu erstreiten, fügte er hinzu. Zuvor hatte das IOC die bisher geltenden Beschränkungen für die Teilnahme von Russen an internationalen Wettbewerben auch im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 außer Kraft gesetzt. "Wird noch etwas dauern": Karl meldet sich vom Weg zurück Fußball-Nationalspieler Lennart Karl hat nach seinem dramatischen Aus für die WM den nächsten Schritt in Richtung eines Comebacks gemacht. Einen Monat nach seinem Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel ist der 18-Jährige beim FC Bayern ins Lauftraining eingestiegen. Karl hatte sich in der Vorbereitung auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada verletzt und musste seine Turnierteilnahme absagen. In den kommenden Wochen soll er nun sein individuelles Aufbauprogramm bei den Bayern "behutsam fortsetzen", wie der deutsche Rekordmeister mitteilte. Zum Start der Saisonvorbereitung am 20. Juli wird er noch nicht wieder voll im Training erwartet, vielmehr soll er in deren Verlauf wieder einsteigen. "Es wird noch etwas dauern, bis ich die Einheiten mit den Jungs mitmachen kann. Nun geht es vor allem darum, nichts zu überstürzen", sagte er. Welt- und Europameister wird dieses Jahr "überhaupt nicht" für Deutschland spielen Welt- und Europameister Franz Wagner nimmt sich in diesem Jahr eine Auszeit von der Nationalmannschaft. "Der Plan ist und bleibt, überhaupt nicht zu spielen und mich voll darauf zu konzentrieren, erstmal komplett gesund zu werden, um dann fresh in die neue Saison zu gehen", sagte der deutsche Basketballstar im Interview mit dem Portal basketball-world.news. Damit wird der NBA-Profi von Orlando Magic beim Supercup in Hamburg (21./22. August) und den restlichen sechs Qualifikationsspielen für die WM 2027 fehlen. Wagner hat eine schwierige Saison hinter sich, fehlte erst lange wegen einer hartnäckigen Knöchelverletzung und später wegen Wadenproblemen. Beim Aus für Orlando im Playoff-Achtelfinale gegen die Detroit Pistons (3:4) verpasste der Berliner die letzten drei Spiele. Der 24-Jährige lief in nur 34 von 82 Hauptrundenpartien auf. "Es fühlt sich ein bisschen komisch an, aber es ist auch schön, mal ein bisschen Zeit zu haben", sagte Wagner, der seit seinem Debüt 2022 in jedem Sommer im Nationalteam gespielt und dabei erst EM-Bronze (2022) und dann WM- (2023) sowie EM-Gold (2025) geholt hatte. 2024 war er bei den Olympischen Spielen in Paris dabei. "Musste das durchziehen": Euphorischer Norweger löst kuriosen Wetteinsatz ein Die WM-Euphorie in Norwegen treibt immer seltsamere Blüten. Nach dem historischen Achtelfinal-Triumph der "Wikinger" über Brasilien hat ein Fan seinen Namen geändert - und heißt jetzt nach den Helden des Abends, Torwart Örjan Nyland und Stürmerstar Erling Haaland. Die ganze Sache sei eine Wette unter Freunden gewesen, berichtete Vidar Nyland Haaland Midttun in der Zeitung Verdens Gang. "Als Norwegen den Job erledigt hatte, hatte ich keine Wahl mehr. Ein Mann, ein Wort - ich musste das einfach durchziehen." Und so klickte er sich in der Nacht auf Montag durch die Seiten des Einwohnermeldeamtes (Skatteetaten). "Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist, seinen Namen zu ändern", sagte er und lachte. Er habe "nicht erwartet, dass das passieren würde. Aber Brasilien ist nicht mehr das, was es einmal war." Die Reaktionen? Seine Kumpels in Trondheim hätten es klasse gefunden, berichtete der 26-Jährige, aber: "Meine Mutter hat einfach nur den Kopf geschüttelt, mein Bruder war auch nicht gerade beeindruckt." Und ja: Er denke bereits über eine erneute Änderung nach. "Ich kann ja nicht für den Rest meines Lebens so heißen. Ich glaube nicht, dass 'Nyland Haaland' auf meinem Grabstein stehen wird", sagte er und lachte wieder. "Als wäre ich nicht da" - Bizarrer TV-Moment um Klopp In der Debatte um die Zukunft der Nationalmannschaft wird die Personalie Rudi Völler heiß diskutiert. Jürgen Klopp kann sich eine Zusammenarbeit vorstellen. Als Thomas Müller und Johannes B. Kerner seine Eignung als Bundestrainer diskutieren, wird es Klopp jedoch zu bunt. "Als wäre ich nicht da" - Bizarrer TV-Moment um Klopp SC Freiburg winkt Sensations-Ablöse für WM-Entdeckung Der Transfer-Poker um die Schweizer WM-Entdeckung Johan Manzambi vom SC Freiburg nimmt Fahrt auf. Fabrizio Romano berichtet, Newcastle United mache ernst beim 20 Jahre alten Mittelfeldspieler. Demnach seien erste Kontakte geknüpft. Alsbald will der Premier-League-Klub den Freiburgern offenbar eine Offerte übermitteln. Wechselt Manzambi nach England, würde der Sport-Club seinen vereinsinternen Transfer-Rekord pulverisieren. Sport.de powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier! 2023 zahlte der FC Brentford rund 25 Millionen Euro für Kevin Schade. In diesem Sommer zog es Merlin Röhl für die gleiche Summe zum FC Everton. Für Manzambi aber sollen die Breisgauer dem Vernehmen nach eine Ablöse von 70 (!) Millionen Euro aufrufen. Gesundheitsrisiko: Tour-Stars gehen auf die Barrikaden Zahlreiche Fahrer kritisieren die extremen Bedingungen, unter denen die ersten Etappen der Tour de France ausgetragen wurden. Auf jedem einzelnen Tagesabschnitt wurde die 40-Grad-Marke überschritten. Das ist in den Augen vieler ein echtes Gesundheitsrisiko. "Ich weiß nicht, ob es sicher ist, aber es ist ganz bestimmt nicht gesund", beschwerte sich unter anderem Matteo Trentin gegenüber "Sporza". Benjamin Thomas leidet ebenfalls. "Das kann die Gesundheit der Fahrer beeinflussen. Sobald die Temperatur auf über 40 Grad steigt, wird es wirklich gefährlich", warnte er. Zustimmung erhielt das Duo unter anderem auch von Tadej Pogacar, der laut eigener Aussage vor dem Start der vierten Etappe unter starken Kopfschmerzen litt: "Da dachte ich mir, das wird ein langer Tag werden." Um den Fahrern das Leben während des Rennens zu erleichtern, haben die Verantwortlichen bereits das Reglement für die Verpflegung angepasst. Diese Änderung trat vor der vierten Etappe in Kraft. Für Trentin viel zu spät. "Wir haben schon an den drei Tagen davor danach gefragt", sagte er. Dass die Organisatoren so lange warteten, um die Entscheidung durchzusetzen, stört ihn. "Sie sollten ihre Klimaanlage im Auto ausnahmsweise mal ausschalten. Dann werden sie verstehen, was wir durchmachen." Schweiz erlebt Jonathan-Tah-"Katastrophe" - mit Happy End Nach dem Happy End im Elfmeterschießen gegen Kolumbien konnte der Schweizer Manuel Akanji über seinen neuerlichen Fehlschuss schon wieder lächeln. "Ich habe Muri (Nationaltrainer Murat Yakin, d. Red.) gesagt, dass das der letzte Elfmeter war, den ich geschossen habe. Das war eine Katastrophe", berichtete Akanji im Schweizer Fernsehen nach dem Sieg im WM-Achtelfinale. Elfmeterheld Kobel versetzt die Schweiz in Ekstase Der frühere Dortmunder hatte bereits bei den vergangenen Europameisterschaften im Elfmeterschießen vergeben - 2024 im gegen England und 2021 gegen Spanien schieden die Schweizer dann auch jeweils im Viertelfinale aus. Diesmal machten seine Teamkollegen seinen Fehlschuss wett, und daher war Akanji "unglaublich stolz auf die Mannschaft, wie sie reagiert hat. Alle haben die Elfmeter souverän verwandelt." Nur er selbst habe bei seinem Versuch die "goldene Regel" gebrochen. "Ich habe mich im letzten Moment anders entschieden. Ich habe gesehen, dass der Torwart schon zweimal nach links gesprungen war", sagte er. Daraufhin zögerte der Verteidiger, rutschte "noch ein bisschen, und dann ging der Ball vier Meter übers Tor". Elfmeterheld Kobel versetzt die Schweiz in Ekstase 120 Minuten lang fällt kein Tor, dann schlägt die Stunde von Gregor Kobel. Der Schweizer Torhüter pariert im Elfmeterschießen entscheidend und führt die Nati erstmals seit 1954 wieder ins WM-Viertelfinale. Zuvor erlebt sein Teamkollege Manuel Akanji einen persönlichen Albtraum am Elfmeterpunkt. Elfmeterheld Kobel versetzt die Schweiz in Ekstase Trumps WM-Skandal: "Selbst Hitler hat sich an die Regeln des Sports gehalten" Sportsoziologe Gunter Gebauer hat den Anruf von US-Präsident Donald Trump an FIFA-Boss Gianni Infantino nach der Rot-Sperre für Nationalspieler Folarin Balogun als schweren Eingriff einer politischen Macht in die Autonomie des Sports kritisiert. "Für diese Einschätzung ist es im Grunde unerheblich, ob Trump wirklich durch seinen Anruf den Vorgang bewirkt hat, oder ob er sich nur damit brüstet", sagte Gebauer der "Süddeutschen Zeitung". Die Sperre Baloguns für das Achtelfinal-Duell der USA mit Belgien (1:4) wurde nach dem Anruf aufgehoben. Trump sei ein "Schummler", erklärte Gebauer. "Die Einmischung kommt von einem Mann, von dem berichtet wird, dass er beim Golfspielen den Ball hinter dem Rücken seiner Mitspieler einfach verlegt, sodass er eine günstigere Ausgangsposition hat." Es sei fatal, dass die "höchste politische Autorität des Veranstalterlandes" sich eingeschaltet habe, um zugunsten seiner Mannschaft einen Vorteil herauszuholen. "Das ist unerhört. Nehmen Sie zum Beispiel die Olympischen Spiele 1936 in Deutschland. Da saß Adolf Hitler auf der Tribüne und hat nicht ein einziges Mal eingegriffen. Obwohl er später alle möglichen Verträge gebrochen hat, muss man sagen: Selbst der Gastgeber Hitler hat sich an die Regeln des Sports gehalten." Total fertiger Messi macht die Tränenschleuse auf Argentinien gewinnt ein spannendes Spiel gegen Argentinien mit 3:2 und zieht in das Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein. Superstar Lionel Messi kann sein Glück kaum fassen. Total fertiger Messi macht die Tränenschleuse auf Drama gegen Argentinien: Ägypten-Coach erhebt schlimmste WM-Vorwürfe Nach dem unglücklichen Aus im WM-Achtelfinale hat der ägyptische Fußball-Nationaltrainer Hossam Hassan schwere Vorwürfe erhoben. "Ich werde sagen, was ich denke – ganz gleich, welche Konsequenzen das hat. Das war ganz klar ein manipuliertes Spiel, und die ganze Welt hat das gesehen. Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden", sagte der 59-Jährige nach dem 2:3 (1:0) gegen Titelverteidiger Argentinien und nahm Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich ins Visier. Fulminanter Messi führt episches Argentinien-Comeback an "Wenn sie wollen, dass Argentinien gewinnt, warum lassen sie dann überhaupt alle anderen Mannschaften am Turnier teilnehmen? Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt", behauptete Hassan und betonte, man habe ihn im Vorfeld "abgelehnt". Vor allem die spielentscheidende Szene brachte ihn in Rage: "Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden." Nach Ansicht der Ägypter habe es vor dem Siegtor durch Enzo Fernández (90.+2) ein Foul an Hamdy Fathy im argentinischen Strafraum gegeben. Außerdem sei seinem Team ein Tor von Mostafa Ziko (58.) "aus welchen Gründen auch immer" aberkannt worden. "Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren", ereiferte sich Hassan, "das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, aber warum gibt es keine Fairness im Fußball, im Sport? Wir sind ungerecht behandelt worden."

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